Forschung im Nationalpark

Forschungskonzept

Forschung im Nationalpark Gesäuse unterstützt die bestmögliche Erreichung der Nationalparkziele. Es werden sowohl die Grundlagen der Biodiversität, dynamische Prozesse, als auch managementrelevante Themen untersucht.

Sehr wichtig sind für uns der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Forschungsinitiativen und Programmen.

Forschungskonzept 2013-2023Unsere Grundsätze haben wir im Forschungskonzept 2013-2023 zusammengefasst.

Ansprechpartner

Ihre Fragen zur Nationalparkforschung beantwortet gerne:
Mag. Daniel Kreiner
daniel.kreiner@nationalpark.co.at | +43 3613 21000 30

Aktuelle Themen

band14Schriftenreihe Band 14: Schmetterlinge im Nationalpark Gesäuse
Heinz Habeler, der bekannteste aller Schmetterlingskundler der Steiermark, hat sich seit seiner Jugend mit Nachtfaltern aller Art beschäftigt. Er berichtet in diesem opulenten Werk über die Methodik des Sammelns, die Systematik der Datenerfassung, schreibt über die Beschaffenheit der Lebensräume im Nationalpark Gesäuse und veranschaulicht seine Forschungsergebnisse in umfangreichen Statistiken und Artenportraits, die er selbst reich bebilderte.

Näheres zu diesem Band und der Schriftenreihe

 

ocypusDie Juwelen des Gesäuses

Für den wichtigen Forschungsschwerpunkt „Endemiten“ läuft derzeit ein Projekt, das 2022 mit der Erstellung des „Endemitenkatalog Nationalpark Gesäuse“ abgeschlossen sein wird. Dazu werden die Tiergruppen entsprechend ihres Bearbeitungsstandes in zwei Großgruppen geteilt: Taxa mit einer monographischen und basalen Erstbearbeitung und solche, für die auf einem Basiswissen aufbauend gezielte ökologische und naturschutzfachliche Fragestellungen beantwortet werden können. Derzeit liegen die ersten Ergebnisse zu den Artengruppen Kurzflügelkäfer, Rüssel- und Blattkäfer, sowie Pseudoskorpione und Tasterläufer vor.

Mehr über den Endemiten Hot-Spot Gesäuse

 

zygina kunzBachelorarbeit Johanniskrautzikade

Die Zikadenart Zygina hypermaculata wurde erst 1995 als eigene Art erkannt und als subendemisch für den Ostalpenraum beschrieben. Die umfangreiche Bachelorarbeit beschäftigte sich mit der Verbreitung der Johanniskrautzikade im Nationalparkgebiet. (Foto: G. Kunz)

Näheres zur Bachelorarbeit: Gladitsch J. (2017): Verbreitung des österreichischen Subendemiten Zygina hypermaculata im Nationalpark Gesäuse

 

neumayer hummelberichtAculeate Hymenopteren in Lawinenrinnen

Die Lawinenrinnen des Nationalparks Gesäuse sind reich an Blütenpflanzenarten und auch an Quantität des Blütenangebots. Durch das hohe Angebot besonnten Totholzes bieten sie ideale Lebensräume vor allem für Totholzbewohner und andere Lebensraumspezialisten. Insgesamt sind derzeit im Gebiet des Nationalparks Gesäuse 113 Bienen-, 16 Grabwespen-, 19 Faltenwespen-, 5 Wegwespen- und 2 Goldwespen-Arten nachgewiesen.

Näheres zur Arbeit: Neumayer J. (2017): Aculeate Hymenopteren (Chrysidoidea, Apoidea und Vespoidea excl. Formicidae) in Lawinenrinnen des Nationalparks Gesäuse

 

2014 12 01 Gesaeuse klGesäuse - Landschaft im Wandel
Das neue Buch des Nationalparks Gesäuse: Die Landschaftsgeschichte im und um das Gesäuse auf 220 Seiten und über 400 Fotos und Gemälden...

Nähere Informationen zum Bildband