2006 - Fischbestandserhebung im Johnsbach

Äsche (Salmo thymallus)

Äsche (Salmo thymallus)

Autor(en): Wiesner C., Unfer G., Jungwirth M.

Generell ist der Fischbestand im Johnsbach durch geringe Biomassewerte gekennzeichnet. Vor allem im Abschnitt zwischen Mündung und Silberreith sind hierfür offensichtlich der hohe Eintrag und Transport von Geschiebe maßgeblich, in den flussaufwärts gelegenen Abschnitten vor allem Gewässerverbauung und Kontinuumsunterbrechungen. Die niedrigen Biomassewerte führen gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie zu einer "ungenügenden Zustandsbewertung" einiger Probestrecken.
Die Bachforelle ist die einzige durchgehend vorkommende Fischart. Von der faunenfremden Regenbodenforelle konnten nur vereinzelt Exemplare nachgewiesen werden. Diese Fischart wurde in den vergangenen Jahren gezielt entnommen. Typische Faunenelemente der Enns wie Äsche oder Koppe konnten nicht nachgewiesen werden.



Berichte und Veröffentlichung

Wiesner C., Unfer G., Jungwirth M. (2006): Fischbestandserhebung im Johnsbach. Universität für Bodenkultur. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Wien, 25 S.

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