Forschungsaufgaben

Forschung ist Zukunft.Ob Biotopkartierung, ob Brutvogel- oder Fledermauskartierung oder Aufnahme von Neophytenvorkommen (pflanzliche „Aliens“): Je mehr man über die Lebensräume und deren Bewohner im Nationalpark weiß, desto besser kann man sie betreuen und schützen. Und je mehr man der Bevölkerung und den Besuchern des Nationalparks über die Besonderheiten erzählen kann, desto eher werden sie ihn schätzen.

Als Grundlagen für das Naturraum-Management dienen die naturräumliche Kartierung (Naturrauminventur) und zahlreiche weitere Erhebungen von Spezialisten (Vogelstudien, Quellaufnahmen, Untersuchungen der Schotterbänke, Wald- und Almerhebungen usw.).

Neben dieser Grundlagenforschung liegt ein Schwerpunkt auf angewandter Naturschutzforschung, die Auswirkungen und Veränderung dokumentiert und interpretiert. Daraus können notwendige Maßnahmen und Managemententscheidungen abgeleitet werden.

Die Langzeitforschung ist in einem internationalen Netz eingebettet und beobachtet auf ausgewählten Referenzflächen die Veränderungen der Natur. Die auf diesem Gebiet erzielten Forschungsergebnisse helfen, den Klimawandel und seine Auswirkungen zu verstehen.

Forschungszusammenarbeit

Im Rahmen von verschiedenen Projekten greifen die Forschungsansätze über die Fächer hinweg, um die Zusammenarbeit zu fördern. Das geschieht zunehmend im Rahmen von europaweiten Forschungsnetzen und von Initiativen zum Schutzgebietsverbund.

Regionale Entwicklungsmöglichkeiten

Die sozio-ökonomische Forschung widmet sich der Tradition und Entwicklung der Region. Aus diesem und anderen Bereichen können praktische Ergebnisse für die gesamte Region abgeleitet werden.