2017 - Einmal ist Keinmal - Bericht der Wiederholungskartierung der GLORIA-Gipfel im Gesäuse 2016

Die Untersuchungsfläche auf der Gsuchmauer - einer von drei Gloria Standorten im Nationalpark Gesäuse

Die Untersuchungsfläche auf der Gsuchmauer - einer von drei Gloria Standorten im Nationalpark Gesäuse

Autor(en): Suen M.

Im Rahmen des internationalen Netzwerks GLORIA (Global Observation Research Initiative in Alpine Environments) bestehen zurzeit ca. 128 aktive Untersuchungsgebiete auf 5 Kontinenten der Erde im Hochgebirge, um in Langzeitbeobachtungen die biologische Vielfalt dieser Lebensräume vergleichend zu erfassen.
Hierbei wird hauptsächlich die Migration von Gefäßpflanzen durch den anthropogen verursachten Klimawandel untersucht. (www.gloria.ac.at; Pauli, H. et al., 2015). Die Untersuchungsflächen im Gesäuse stellen aktuell, neben dem Hochschwab, das zweite Untersuchungsgebiet von GLORIA in Österreich dar. Diese sogenannten „target regions1“ unterscheiden sich methodisch vom GLORIA-Untersuchungsgebiet Schrankogel in den Stubaier Alpen, das als „master site2“ eingerichtet wurde (mehr hierzu in Pauli, H. et al., 2015). Die Monitorings des GLORIA-Netzwerks konzentrieren sich auf das Hochgebirge da sich weltweite Studien dort am besten vergleichen lassen, es dort langlebige Gefäßpflanzen gibt und anthropogene Störungen sehr gering sind. Zudem werden Untersuchungsgebiete in Schutzgebieten präferiert weil eben dort menschliche Eingriffe in die Natur weitestgehend fehlen und somit war und ist es naheliegend im Nationalpark Gesäuse ein derartiges Dauermonitoring einzurichten und zu unterhalten.



Berichte und Veröffentlichung

Suen M. (2017): Einmal ist Keinmal - Bericht der Wiederholungskartierung der GLORIA-Gipfel im Gesäuse 2016. Ntionalpark Gesäuse. 16 S.

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