Lebensräume

2014 - Die Ahorn-Eschenwälder im Nationalpark Gesäuse

Schluchtwälder wie Ahorn-Eschenwälder sind ein sehr spezieller und rarer Lebensraum im Nationalpark Gesäuse.Die vorliegende Arbeit widmet sich den Ahorn-Eschenwäldern im Nationalpark Gesäuse. Als Datenbasis dienen 31 Vegetationsaufnahmen nach BRAUN-BLANQUET. Für alle Aufnahmeflächen wurde auch ein Bodenprofil erhoben. Für 23 Bodenhorizonte aus zehn Profilen wurden weiters chemische Parameter analysiert.

2014 - Dauerbeobachtung waldfreier Standorte

Vegetationsaufnahme im Gseng - die Schuttfluren sind meist karg bewachsen.Die Schuttrinnen Gseng und Weißenbachl im Nationalpark Gesäuse sind beide durch ehemaligen Schotterabbau geprägt. Im untersten Bereich des Gsenggrabens stand bis vor wenigen Jahren sogar ein Aspahltwerk. Im Zuge eines Vegetationsmonitorings soll nun die Entwicklung der Vegetation der nun mehr ungestörten Schuttrinnen untersucht werden. Die Ergebnisse der ersten Erhebungen 2012 (Gseng) und 2013 (Weißenbachl) werden in diesem Bericht dargestellt.

2014 - Biotopkartierung Gesäuse - Hochkar, Scheibenbauernkar, Haindlkar, Speernkar

Die Kare am Tamischbachturm gehören zu den entlegensten Gebieten im Nationalpark Gesäuse. Diese Studie erfasst die Biotope der Lawinenrinnen und der umliegenden Wälder.Die Biotopkartierung belegt einen in hohem Maße naturnahen bzw. natürlichen Zustand dieser entlegenen, nicht touristisch erschlossenen Region des Nationalparks Gesäuse. Durch die gestalterische Kraft von Lawinen ist ein abwechslungsreicher Lebensraum entstanden, der vom Wechsel aus Felsbiotopen, Staudenhafer-Horstseggenhalden, Latschen- und Legbuchen­gebüschen, Schuttfluren und buchenreichen Wäldern geprägt ist.

2013 - Naturschutzfachliche Evaluierung der Almbewirtschaftung im Nationalpark Gesäuse, Teil 3: Kölblalm,Nieder- und Hochscheibenalm

Die Kölblalm im naturschutzfachlichen Fokus.Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der naturschutzfachlichen Evaluierung der Almbewirtschaftung im Nationalpark Gesäuse an den Standorten Kölblalm, Nieder- und Hochscheibenalm als Teil umfangreicherer tierökologischer Untersuchungen auf Almen des Nationalparks. Er inkludiert sämtliche projektrelevanten Ergebnisse zu den Tiergruppen Wanzen, Zikaden und Spinnen.

2013 - Moore im NATURA 2000 Gebiet Ennstaler Alpen und Nationalpark Gesäuse

Einige Moore der Neuburgalm sind wertvolle Habitate.2013 wurden die Moore im Nationalpark Gesäuse erhoben und naturschutzfachlich bewertet. Dabei wurden neben den bekannten Mooren auch Moorverdachtsflächen aufgesucht, welche aufgrund von Standortsbedingungen und Luftbildanalysen ausgewiesen wurden. Neben der vorherrschenden Vegetation wurde auch der Erhaltungszustand des jeweiligen Moores erfasst und eventuelle Verbesserungsvorschläge formuliert.

2013 - John’s creek valley: a mountainous catchment for long-term interdisciplinary human-environment system research in Upper Styria (Austria)

Das Johnsbachtal - meteoroloDas Johnsbachtal - meteorologische und hydrologische Aspekte des Tales werden in dieser Arbeit behandelt.Eine interdisziplinäre Forschung langzeitlicher Umstände innerhalb dieses Gebietes bezüglich eines Mensch-Umwelt-Systems stellt den zentralen Aspekt der Arbeit dar. Mithilfe unterschiedlicher Methoden, wie einem hydroklimatologischen Monitoring-Netzwerk oder einem hydrometeorologischen Modell wurden im Zuge dieses Projekts unter anderem meteorologische und hydrologische Variablen erfasst.

2013 - Biotopkartierung Gesäuse - Haglwald, Plattental, Wandau

Der Haglwald war Teil des Untersuchungsgebietes.Im August 2013 wurde das Untersuchungsgebiet "Haglwald, Plattental, Wandaubauernkar" im Nationalpark Gesäuse auf einer Gesamtfläche von knapp unter 230 Hektar im Maßstab 1:2.000 kartiert. Als Ergebnis liegt eine flächendeckende Biotopkartierung auf Basis des Biotoptypenkatalogs der Steiermark im Höhenbereich zwischen 480 und 1.550 m vor. Dabei wurden auf 656 Einzelflächen 33 verschiedene Biotoptypen nachgewiesen.

2012 - Vegetation und Verjüngung von Freiflächen am Scheuchegg (Nationalpark Gesäuse)

Diese Arbeit dokumentiert Verjüngungsflächen am Scheuchegg.In der vorliegenden Arbeit wird zunächst die genannte junge Freifläche hinsichtlich ihrer Ausdehnung und aktuellen Vegetation dokumentiert. Diese Charakterisierung soll vor allem als Interpretationsbasis der Vegetationsentwicklung für künftige Begehungen oder Monitoringaufnahmen dienen. Es kann vorweggenommen werden, dass die Beobachtung der Freifläche in Zukunft angeraten ist, da aktuell Baumarten- oder Strauchartenverjüngung völlig fehlen.