2014 - Neophytenmanagement Protokoll 2014

Mit Goldruten bewachsener Waldrand. Eine effektive Bekämpfung erfordert jährliches Kontrollieren der Standorte und Entfernen aller Goldruten-Individuen.

Mit Goldruten bewachsener Waldrand. Eine effektive Bekämpfung erfordert jährliches Kontrollieren der Standorte und Entfernen aller Goldruten-Individuen.

Autor(en): Remschak Ch.

Der Nationalpark Gesäuse initiierte 2007 ein Management zur Bekämpfung Invasiver Neophyten. Seit 2010 sind die jährlichen Aktionen auf das gesamte Schutzgebiet ausgedehnt worden. Der Fokus liegt dabei auf der Freihaltung sensibler Lebensräumen. Aktiv bekämpft werden folgende drei Arten: Drüsiges Springkraut, Kanada- und Riesengoldrute und Japanischer Staudenknöterich.

2014 wurde ein Teil der Neophytenbekämpfung über eine Umweltbaustelle des ÖAV ausgeführt, bei der zehn Freiwillige eine Woche lang ihre Freizeit dieser Naturschutzaktion widmeten. Gute Erfolge in Form einer Reduktion der Neophyten zeichnen sich an allen bisher bearbeiteten Gebieten ab. Wachsende Problematik entwickelt sich nahe der Bahntrasse der ÖBB, des Kraftwerksgeländes der AHP im Kummer und dem Siedlungsgebiet von Gstatterboden. Hier drängen Neophyten immer stärker in das Schutzgebiet.



Berichte und Veröffentlichung

Remschak Ch. (2014): Neophytenmanagement Protokoll 2014. Nationalpark Gesäuse. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Weng im Gesäuse, 17 S.

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