2015 - Neophytenmanagement Protokoll 2015

Der Japanische Staudenknöterich ist eine extrem schwer zu bekämpfende, invasive Art.

Der Japanische Staudenknöterich ist eine extrem schwer zu bekämpfende, invasive Art.

Autor(en): Remschak Ch.

Der Nationalpark Gesäuse initiierte 2007 ein Management zur Bekämpfung Invasiver Neophyten. Seit 2010 sind die jährlichen Aktionen auf das gesamte Schutzgebiet ausgedehnt worden. Der Fokus liegt dabei auf der Freihaltung sensibler Lebensräumen. Aktiv bekämpft werden folgende drei Arten: Drüsiges Springkraut, Kanada- und Riesengoldrute und Japanischer Staudenknöterich.

Allgemein zeigt das Neophytemanagement des Nationalparks Gesäuse gute Erfolge. Drüsiges Springkraut konnte fast überall zurückgedrängt werden, Japanischer Staudenknöterich spielt eine untergeordnete Rolle. Allein die Goldruten zeigen trotz der Maßnahmen Ausbreitungstendenz. Nachschub liefern die dominanten Beständen im Bereich von Gstatterboden und Hieflau, entlang von Straße und Bahn, wo nach wie vor keine Bekämpfung stattfindet. So werden weiterhin Neophyten in das Schutzgebiet eindringen!



Berichte und Veröffentlichung

Remschak Ch. (2015): Neophytenmanagement Protokoll 2015. Nationalpark Gesäuse. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Weng im Gesäuse, 15 S.

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