2016 - Neophytenmanagement Protokoll 2016

Goldruten bevölkern die Umgebung des Holzplatzes an der Straße Richtung Rohr

Goldruten bevölkern die Umgebung des Holzplatzes an der Straße Richtung Rohr

Autor(en): Remschak Ch.

Der Nationalpark Gesäuse initiierte 2007 ein Management zur Bekämpfung Invasiver Neophyten. Zunächst wurden nur einzelne Bereiche bearbeitet. Seit 2010 sind die jährlichen Aktionen auf das gesamte Schutzgebiet ausgedehnt worden. Der Fokus liegt dabei auf der Freihaltung sensibler Lebensräumen wie Lawinenrinnen, Augebiete, Uferbereiche, etc. Aktiv bekämpft werden folgende drei Arten: Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera), Kanada- und Riesengoldrute (Solidago canadensis, S. gigantea) und Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica).

Der Trend des letzten Jahres setzt sich fort: Durch konsequente Bekämpfung und Kontrolle konnte Drüsiges Springkraut großteils erfolgreich zurückgedrängt werden, ebenso Japanischer Staudenknö-terich. Problematisch ist nach wie vor Goldrute, nicht zuletzt aufgrund der ausgedehnten Bestände entlang der quer durch den Nationalpark ziehenden Bahntrasse und der Siedlungsgebiete, die jedes Jahr neuen Samennachschub liefern. So gelangen weiterhin Neophyten in das Schutzgebiet!

Die Kartierung der Neophyten im Ortsgebiet Gstatterboden kann als Grundlage für eine ernstgemeinte Bekämpfung seitens der Gemeinde Gstatterboden/Admont, der Landesforste Steiermark und Freiwilliger dienen. Angeführt sind vorgeschlagenen Methoden der Bearbeitung der einzelnen Neophytenvorkommen und eine Einschätzung der Dominanz der Bestände.



Berichte und Veröffentlichung

Remschak Ch. (2016): Neophytenmanagement Protokoll 2016. Nationalpark Gesäuse. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Weng im Gesäuse, 17 S.

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