Pflanzen, Pilze und Flechten

2007 - Holzbewohnende Porlinge im Nationalpark Gesäuse

Auf 10 Untersuchungsflächen wurden gut 50 Arten an Porlingen nachgewiesen.Auf den zehn Untersuchungsflächen wurden gut 50 Arten an Porlingen (Baumschwämmen) kartiert. Der überwiegende Teil der Arten besiedelt Holz von Fichte und Rotbuche. Daneben wurden auch einige Bewohner von Lärche, Latsche und Bergahorn gefunden. 11 Arten finden sich in der Roten Liste gefährdeter Großpilze der Steiermark.

2007 - Die Vegetation moosdominierter Quellfluren im Nationalpark Gesäuse

Quellaustritt mit Moosvegetation.Nach der Nationalpark- Quellkartierung wurden Standorte mit reich entwickelten, "vielversprechenden" Moosfluren gezielt ausgewählt. Neben einer bryo-floristischen Aufnahme der Quellen werden die Moosbestände in pflanzensoziologischen Aufnahmen dokumentiert, unter Berücksichtigung der damit verzahnten Gefäßpflanzen-Bestände und der Vegetation des Umfeldes. Entsprechend den vorwiegend karbonatischen Gesteinen im Einzugsgebiet dominieren Vegetationstypen mit Starknervmoosen.

2006 - Totholzbewohnende Flechten im Nationalpark Gesäuse

Flechte: Symbiose zwischen Pilz und Alge.Flechten sind Lebensgemeinschaften aus Pilz und Alge und können extreme Lebensräume erobern. Sie eignen sich als Indikatoren zur Beurteilung der Naturnähe von Waldökosystemen und für ein Monitoring (Erfolgskontrolle). Insgesamt konnten auf Totholz 146 Flechten und 11 nicht lichenisierte Pilztaxa nachgewiesen werden.

2003 - Artenschutzprojekt Deutsche Tamariske

Im Gesäuse ist die Deutsche Tamariske ausgestorben, soll im Zuge eines Projektes im Nationalpark wieder angesiedelt werden.Die Deutsche Tamariske ist ein Erstbesiedler alpiner Wildfluss-Alluvionen und auf sehr dynamische Uferzonen angewiesen. Dort kann sie ganze Buschwälder bilden, ist aber im gesamten Alpenbereich wegen der Zerstörung dieser Lebensräume als stark gefährdet eingestuft. Auch in der Steiermark geht es der Tamariske sehr schlecht. Die Vorkommen in Gstatterboden und Admont sind längst erloschen.