2017 - Störungsbewusstsein und Akzeptanz von Besucherlenkungsmaßnahmen von Schutzgebietsbesucherinnen und -besuchern im Winter

Im Gesäuse vermitteln Ranger die Besonderheiten des Nationalparks. Nicht alle Besucher haben ein Bewusstsein für ihren Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt. Die Dissertation beschäftigt sich mit Forschugnsfragen zum Thema Störungsbewusstsein.

Im Gesäuse vermitteln Ranger die Besonderheiten des Nationalparks. Nicht alle Besucher haben ein Bewusstsein für ihren Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt. Die Dissertation beschäftigt sich mit Forschungsfragen zum Thema Störungsbewusstsein.

Autor(en): Sterl P.

Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Thema des Störungsbewusstseins und der Akzeptanz von Besucherlenkungsmaßnahmen von Besucherinnen und Besuchern des Nationalparks Donau-Auen und des Nationalparks Gesäuse im Winter sowie beeinflussenden Faktoren.

Rund 40 % der befragten Schitourengeher/innen im Nationalpark Gesäuse (N=550) sind der Ansicht, dass Wildtiere an Schitourengeher/innen gewöhnt sind. Dem Großteil der Befragten ist das Schitourenlenkungskonzept des Nationalparks nicht bekannt; 70 % derer, die es kennen, empfinden es als ein sinnvolles Konzept. Die Einstellung zu diesem Konzept wird durch die Einstellung zum umweltbezogenen Auswirkungen des Schitourengehens, Besuchsmotive, wahrgenommene Einschränkung durch das Besucherlenkungskonzept, Anzahl an Jahren, die die Befragten bereits im Gesäuse Schitouren gehen sowie die Bedeutung, die das Gesäuse für die Befragten hat, beeinflusst. Nur 20 % der Befragten akzeptieren temporäre oder räumliche Besucherlenkungsmaßnahmen.




Berichte und Veröffentlichung

Sterl P. (2017): Störungsbewusstsein und Akzeptanz von Besucherlenkungsmaßnahmen von Schutzgebietsbesucherinnen und -besuchern im Winter. Universität für Bodenkultur. Wien, 125 S.

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