2015 - Beifänge aus dem Borkenkäfermonitoring 2013 und 2014

Die Beifänge des Borkenkäfer-Monitorings (Projekt Phenips) aus den Jahren 2013 und 2014 wurden ausgewertet und die Ergebnisse in diesem Bericht zusammengefasst.

Die Beifänge des Borkenkäfer-Monitorings (Projekt Phenips) aus den Jahren 2013 und 2014 wurden ausgewertet und die Ergebnisse in diesem Bericht zusammengefasst.

Autor(en): ÖKOTEAM

Von Juni bis Oktober 2013 und von April bis September 2014 wurde von der Universität für Bodenkultur im Nationalpark Gesäuse südwestlich von Hieflau ein Buchdrucker-Monitoring mit 20 Pheromonfallen (Schlitzfallen) durchgeführt. Im gegenständlichen Projekt wurden die „Beifänge“ aus diesen Fallen ausgewertet, da diese wertvolle Informationen über die organismische Vielfalt der beprobten Waldstandorte bieten und Hinweise auf dynamische Prozesse in und außerhalb von „Käferflächen“ geben können. Aus Proben wurden Käfer (Coleoptera), Wanzen (Hepteroptera), Zikaden (Auchenorrhyncha), Spinnen (Araneae) und Weberknechte (Opiliones) aussortiert und bearbeitet.
Im Vergleich der Jahre sind die Populationen von den im Jahr 2013 festgestellten, auf Borkenkäfer spezialisierten Käfer- und Wanzen im Jahr 2014 um 30-40 % reduziert beobachtbar gewesen. Die Artenzahlen im zweiten Untersuchungsjahr sind für die Käfer (146->164) und Spinnentiere (16->21) im Vergleich leicht erhöht, für Wanzen (35->32) etwa gleich bleibend und bei den Zikaden (16->6) gefallen. Das Gros der Arten ist euryök und gilt als ungefährdet, obwohl immer wieder auch einzelne spektakuläre Nachweise (hochgradig gefährdete Arten, seltene Arten, Urwaldreliktarten) gelingen.



Berichte und Veröffentlichung

ÖKOTEAM (2015): Beifänge aus dem Borkenkäfermonitoring 2013 und 2014. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Graz, 49 S.

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