Wirbellose Tiere

2007 - Bestandserhebung von Flusskrebsen (Decapoda) im Nationalpark Gesäuse

Edelkrebs-Männchen. Die Bestandeserhebung an der Enns und ihren Zubringern im Gesäuse gibt Aufschluss über das Krebsvorkommen.Ziel dieser Studie ist die Erfassung der aktuellen Vorkommen, der Flusskrebsart und grobe Abundanzanalysen. Eine Kartierung der Enns und ihrer Zubringer innerhalb des Nationalparks Gesäuse und potentieller Krebsgewässer im weiteren Einzugsgebiet von Einmündung der Palten bis zur Einmündung des Buchaubaches soll als Grundlage für die Planung von Artenschutzprogrammen und weiterführenden qualitativen und quantitativen Populationsuntersuchungen dienen.

2006 - Naturschutzfachliche Analyse der Wanzenfauna (Insecta, Heteroptera) unterschiedlicher Almflächen im Nationalpark Gesäuse (Österreich, Steiermark)

Eine Schmuckwanze - Almflächen wurden anhand ihrer Wanzenfauna naturschuztfachlich analysiert.In den Jahren 2003 und 2004 wurde in sechs repräsentativen Biotoptypen der Sulzkaralm (1.340-1.540 m), Nationalpark Gesäuse (Steiermark), die lokale Wanzenfauna untersucht. Vorrangiges Ziel der Untersuchung war die Erfassung der Artengemeinschaften in unterschiedlich beweideten Almflächen und eine Bewertung hinsichtlich der naturschutzfachlichen Bedeutung aus wanzenkundlicher Sicht.

2005 - Naturschutzfachliche Evaluierung der Almbewirtschaftung im Nationalpark Gesäuse (Zikaden, Spinnen, Kleinsäuger)

Zikaden waren eine der Indikatur-Gruppen zur naturschutzfachlichen Bewertung der Almen. Hier eine Alpen-JohanniskrautzikadeIm Nationalpark Gesäuse werden etwa 1.500 ha Fläche als "Bewahrungszone" traditionell bewirtschaftet. Der konkrete naturschutzfachliche Wert hängt in hohem Maß von der Art und Intensität der Bewirtschaftung ab. Um diesen Wert aus zoologischer Sicht zu dokumentieren und die Auswirkungen der Bewirtschaftung zu beschreiben, wurden im Jahr 2004 ausgewählte Almflächen mittels der Bioindikator-Gruppen Zikaden, Spinnen und Kleinsäuger untersucht

2005 - Die Spinnenfauna (Arachnida: Araneae) ausgewählter Uferlebensräume der Enns und des Johnsbaches

Keineswegs furchterregend - Forschungsarbeiten über SpinnenDie Gewässer-Schotterflächen im Gesäuse sind von den Evertebraten dominiert, wobei die Springschwänze (Collembola), Kurzflügelkäfer (Staphylinidae), Laufkäfer (Carabidae) und Webspinnen (Araneae) am stärksten vertreten sind. Vom Vorhandensein oder Fehlen bestimmter Spezialisten lässt sich auf die Naturnähe eines Standortes rückschließen. Insgesamt wurden 52 Pionier-Spinnenarten aus 18 Familien nachgewiesen. Erwähnenswert ist der hohe Anteil von 11 (entsprechend 20%) Rote-Liste-Arten.