Wirbeltiere

2007 - Fischotterkartierung Enns

Der Fischotter ist an der Enns etabliert und kommt auch im Gesäuse vor.Die Enns (Mündung Palten bis Mündung Erzbach, Hieflau) wurde von April 2006 bis Jänner 2007 untersucht. Nachdem feststand, dass Lutra lutra im Gebiet überhaupt vorkommt, wurde der Lebensraum in Hinblick auf Habitatfunktionen und Gefahrenpotential beurteilt. Darauf aufbauend, formuliert der Bericht Managementmaßnahmen und Vorschläge für ein Monitoring.

2007 - Die Zukunftschancen des Alpenmurmeltierbestandes (Marmota marmota) im Nationalpark Gesäuse

Wie sieht die Zukunft des Alpenmurmeltiers im Gesäuse aus?Die Freilanderhebungen erfolgten von Mai bis September 2005. Insgesamt wurden 148 Tiere, aufgeteilt auf 26 Territorien, gesichtet und gezählt. Das Verbreitungsgebiet im Süden des Parkes ist zwar auf einen Durchmesser von nur 6,5 km beschränkt, die Murmeltiere sind aber momentan nicht gefährdet. Das Gesäuse wurde mit dem Nationalpark Berchtesgaden verglichen und erbrachte sehr ähnliche Ergebnisse.

2007 - Amphibienkartierung im Ennstal im Gesäuse 2007

Im Zuge des LIFE Projektes sollen Uferlebensräume und Zubringer als Habitat für Amphibien verbessert werden.Im Zuge eines LIFE Projektes wird ein Amphibienmonitoring im Nationalpark Gesäuse im Ennstal durchgeführt. „Das LIFE - Ziel an der Enns ist die Verbesserung der Uferlebensräume und der Zubringer, vor allem der Mündungsstufen um Ardning, Admont und Weng“. Im Hinblick auf dieses LIFE - Ziel und die oben genannten Problemstellungen wurde die Amphibienfauna im Talboden im Jahr 2007 untersucht.

2006 - Habitatbewertung für das Auerhuhn im Gstatterbodener Kessel als Grundlage für das Besuchermanagement im Nationalpark Gesäuse

Federn dienen im Sommer als direkter Nachweis von Auerhühnern.Um die hohen Lebensraumansprüche von Tetrao urogallus in künftige Schutzmaßnahmen im Nationalpark Gesäuse eingliedern zu können, wurde im Rahmen dieser Diplomarbeit eine Habitatbewertung auf einer Fläche von ca. 450 ha im Gstatterbodener Kessel durchgeführt. Dieses Modell erlaubt es, die räumliche Verteilung besser und schlechter geeigneter Bereiche innerhalb eines Gebietes aufzuzeigen und die Gesamteignung des Gebietes für Auerhühner festzustellen.

2006 - Fledermäuse im Nationalpark Gesäuse

Langohrfledermaus - eine von 13 nachgewiesenen Fledermausarten im Gesäuse.Mittels Fang mit Japannetzen, Ultraschallaufnahmen mit Zeitdehnungsdetektoren, Gebäudekontrollen und Höhlenbefahrungen konnten insgesamt 13 Fledermausarten nachgewiesen werden. Der Nationalpark bietet allen Arten durch seine naturnahen Wälder, die Almflächen und das Vorkommen von Gewässern potenzielle Jagdhabitate.

2006 - Die Spechtfauna auf zehn ausgewählten Waldflächen im Nationalpark Gesäuse

Tot- und Altholzbestände sind für eine artenreiche Spechtgemeinschaft essentiell.In den Jahren 2004 und 2005 wurden erste Erhebungen zur Spechtfauna auf 10 Flächen im Nationalpark Gesäuse durchgeführt, welche in diesem Bericht dokumentiert werden. Es handelt sich dabei vor allem um tot- und altholzreiche Bestände, die forstlich nicht oder schon lange nicht genutzt wurden. Diese Untersuchung kann vor allem als erste qualitative Erhebung in Bezug auf das Artenspektrum in unterschiedlichen Waldgesellschaften gesehen werden.