Ungewöhnliche Einblicke in den Alltag eines Nationalpark-Jägers

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Ungewöhnliche Einblicke in den Alltag eines Nationalpark-Jägers

Das Leben eines Nationalpark-Jägers ist ein spannendes, aber auch ein hartes. Die Junior Ranger aus den 3. Klassen der NMS-Admont konnten das am eigenen Leib erfahren. Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt den ganzen Tag im Wald zu sein, führt doch zu der ein oder anderen kalten Zehe. Hubertus sei Dank, mussten die SchülerInnen sich nicht auch noch im Ansitzen üben. Dennoch bekamen sie vom Jagdpraktikanten der Landesforste, Martin Friesenbichler, einen umfassenden Einblick in die Welt der Wildregulierung des Nationalparks Gesäuse. Angefangen von der jagdlichen Ausrüstung (Spektiv, Gewehr, „Stachelstock“, Knicker, Wetterfleck etc.) bis hin zu den Einrichtungen im Revier konnten die Jugendlichen alles genau unter die Lupe nehmen. Ein Highlight war der Blick in die Wildkammer in Gstatterboden. Für viele war es der erste Kontakt mit einem toten Tier – und das obwohl sich kein Vegetarier unter den TeilnehmerInnen befand. Die Arbeit in der Wildkammer ist ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette für das „Xeis-Edelwild“. Das ist den Schülerinnen der 3. Klassen nun auch bewusst. Und das ist gut so!

Ein Dank gilt der Stmk. Landesforste für die fachlich gelungene Führung!