Nationalpark-Forschung will hoch hinaus

am .

Nationalpark-Forschung will hoch hinaus

Beim diesjährigen GEO Tag der Natur am 29. Juli ging es im Nationalpark Gesäuse hoch hinaus. Der höchste Gesäusegipfel, das Hochtor, war Ziel und Untersuchungsgebiet von 23 Biologinnen und Biologen unterschiedlichster Forschungsrichtungen. Entlang des Zustieges über den Josefinensteig wurden Pflanzen und Tiere beobachtet und dokumentiert. Der alpine Lebensraum lässt spannende Ergebnisse hinsichtlich der erarbeiteten Artenlisten erwarten. Ein Teil der Gruppe machte sich nicht zum höchsten Gipfel, sondern zur Ebersangeralm auf, eine seit mehr als 100 Jahren aufgelassene Alm unterhalb der Hesshütte (in Richtung Wasserfallweg). Durch die intensive Erforschung am GEO Tag konnten auch hier einige Neufunde für das Untersuchungsgebiet verzeichnet werden.

Die Ergebnisse der GEO Tage werden jährlich in den Schriften des Nationalparks Gesäuse veröffentlicht. Die wissenschaftlichen Artikel und Artenlisten werden von interessanten Beiträgen zu Themen rund um das jeweilige Untersuchungsgebiet begleitet. Die Ergebnisse des GEO Tages 2015 im Hartelsgraben wurden nun in der neuesten Ausgabe, dem Band 13 der Schriftenreihe präsentiert: "Natura 2000 Europaschutzgebiete - Der GEO-Tag im Hartelsgraben". Der neue Band ist im Infobüro in Admont, sowie in Kürze auch online auf Amazon erhältlich.

Näheres zu diesem Band und der Schriftenreihe finden Sie auf unserer Homepage.