Tag des Waldes - Spechte im Fokus


Einmal im Jahr wird dem heimischen Wald besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dann, wenn der Internationale Tag des Waldes – ausgerufen von den Vereinten Nationen – näher rückt. Das Projekt „Netzwerk Naturwald“ der Region Kalkalpen-Eisenwurzen stellt zu diesem Anlass die wohl bekanntesten Waldbewohner in den Fokus:
Wir widmen den Spechten einen eigenen Fotowettbewerb! Durch markante Trommelwirbel machen sie sich im Frühjahr wieder überall bemerkbar. Ihre Hackspuren und Höhlen findet der Wanderer häufig und ab und zu beobachtet man sogar die leicht zu erkennenden Vögel bei ihrer Arbeit oder im Flug. Spechte nehmen im Wald eine Schlüsselrolle ein und sind nicht zuletzt bedeutende Gegenspieler des forstlich gefürchteten Borkenkäfers.
Wer die Chance nutzt und die attraktiven Fotomotive vor seine Kameralinse bekommt, kann noch bis 1. Mai 2014 seine Fotos einreichen und tolle Preise gewinnen. Alle Details zu den heimischen Spechtarten und der Einreichung findet man unter www.netzwerk-naturwald.at

Hintergrundinfo „Netzwerk Naturwald“
Die Nördlichen Kalkalpen im Dreiländereck Oberösterreich – Steiermark – Niederösterreich sind ein bedeutsames Zentrum der Artenvielfalt. Diese Erkenntnis hat zur Gründung der drei international anerkannten Großschutzgebiete Wildnisgebiet Dürrenstein, Nationalpark Kalkalpen und Nationalpark Gesäuse geführt. Dazwischen liegen in hoher Dichte weitere Schutzgebiete, die diese Region auszeichnen. Hier konnten sich naturnahe Waldzellen erhalten, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ihr Überleben sichern. In dem neuen Projekt „Netzwerk Naturwald“ arbeiten die drei Großschutzgebiete dafür, dass die notwendige Vernetzung der Lebensräume gewährleistet wird und die gesamte Region ihren Naturschatz wahrnimmt. Das Projekt wird bis 2015 von der Schweizer Privatstiftung MAVA Fondation pour la Nature finanziell unterstützt. Förderwerber und Lead Partner im Projekt ist der Nationalpark Kalkalpen, der das Projekt gemeinsam mit den Partnerorganisationen Wildnisgebiet Dürrenstein und Nationalpark Gesäuse umsetzt.

Weiterführende Information:
Mag. Alexander Maringer, Fachbereich Naturraum & Naturschutz,
Tel. 0664/8252314; Mail: alexander.maringer@nationalpark.co.at
Allgemeine Presseanfragen an:  Isabella Mitterböck
isabella.mitterboeck@nationalpark.co.at, M: 0664/34 65 629

Weissrückenspecht © Thomas Hochebner
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