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Die Nationalparkverwaltung versucht, den Besuchern die Wichtigkeit des Schutzes der Tier- und Pflanzenwelt zu vermitteln und bittet Schitourengeher und Schneeschuhwanderer sich rücksichtsvoll in der winterlichen Bergwelt des Gesäuses zu verhalten.
Besonders wichtig ist die Rücksichtnahme auf Wildtiere, welche gerade im Winter möglichst ungestört sein sollten, da durch lange Fluchtdistanzen ein hoher Energieverlust auftritt und somit die Überlebenschance sinkt.
- Halten Sie sich an die vorgeschlagenen Routen!
- Betreten Sie das Gelände nur in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr!
Morgen- und Abenddämmerung sind die Zeiten der Nahrungsaufnahme des Wildes.
- Nehmen Sie Hunde an die Leine!
- Meiden Sie Wildschutzgebiete und Wildruhezonen!
Wildruhezonen sind durch Infotafeln gekennzeichnet und in diesen Bereichen wird ersucht die Markierung nicht zu verlassen.
Die begehrtesten Schitouren der Gesäuseregion befinden sich außerhalb des Nationalparks.
Viele Schitouren im Park werden aufgrund ihrer Routenlänge, des Höhenunterschieds und der meist hohen Lawinengefahr eher selten oder vorwiegend im Frühjahr begangen.
Als sehr begehrte Ziele des Schitourengehers sind hervorzuheben: der Tamischbachturm, der Festkogel, die Stadelfeldschneid, die Gsuechmauer, der Glaneggturm, der Hüplingerhals, der Gscheideggkogel und der Lugauer von Johnsbach oder durch den Hartlsgraben.
Im Bereich des Haselkogels und des Gscheideggkogels befinden sich wichtige Rückzugsgebiete des Auer- und Birkwildes.
Keinesfalls sollten die Gefahren, die dieses Bergerlebnis mit sich birgt, unterschätzt werden. Lawinen sind eine für viele sehr schwer zu erkennende Gefahr. Das Risiko richtig einzuschätzen und zu reduzieren unterliegt fundiertem Wissen und Erfahrung. Staatlich geprüfte Berg- und Schiführer aus der Nationalparkregion bieten geführte Schitouren sowie Schitouren- und Lawinenseminare an, welche dem Schitourengeher breites Wissen bezüglich Schnee- und Lawinenkunde sowie Kameradenhilfe vermitteln.
Bei Unfällen:
Verständigung der Bergrettung über die Notrufnummer "140" oder Einsatz des "Alpinen Notsignals".
Unsere Kartenausschnitte wurden uns vom Kompass Verlag zur Verfügung gestellt. Besten Dank!
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