Nationalpark Gesäuse | Steiermark - Österreich Nationalpark Gesäuse | Steiermark - Österreich
 
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Nationalparkforschung:


TOURISMUS UND NATIONALPARK

Last update: 11.02.2010

ÜBERSICHT

 
PICHLER, B.

T01. Tourismus am Beispiel Ennstal

KLAPF, S.

T02. Sanfter Tourismus – Steigerung der Akzeptanz?

BAUMS, B.

T03. Tourismusmanagement

OBENAUS, S.

T04. Ecotourism – sustainable tourism in National Parks

ZWARNIG, K.

T05. Ökotourismus 

PREMM, M.

T06. Digitaler Geomorphologie-Erlebnisweg 

GSCHODERER, E.

T07. Nationalparks im Spannungsfeld von Tourismus und Naturschutz am Beispiel des Nationalparks Gesäuse

HARTMANN, M.

T08. Professional Park Ranger Service in Austria - Steps towards an integral job description

BUCHER, M.

T09. Objektrelationales Mapping mit Java 5 im Rahmen des Projekts „DigiPark“ des Nationalparks Gesäuse 

ARNBERGER, A. et al

T10: Besuchermonitoring im Nationalpark Gesäuse  2008


T01. Die Zukunft des Tourismus am Beispiel Ennstal

Autorin: Pichler Bettina (Diplomarbeit)

Die Arbeit bezieht sich auf das gesamte steirische Ennstal und bezieht auch den Nationalpark im Osten mit ein. Für die Situationsbeurteilung wurden viele Interviews geführt. Verschiedene Aussagen formulieren zukünftige Trends,  wie etwa die Tendenz zum Kurzurlaub und zu vermehrtem Gästeaufkommen aus den ehemaligen Oststaaten.

Letztlich wird mehr Kooperation der verschiedenen Tourismusverbände eingemahnt. Vor allem das östliche obere Ennstal, also die Eisenwurzen-Nationalparkregion, hat in dieser Hinsicht noch ungenutztes Potential.


Die optimale Strategie zum angepassten Tourismus braucht mehr Kooperation

Berichte und Veröffentlichungen:

Pichler, B. (2004): Die Zukunft des Tourismus am Beispiel Ennstal. Diplomarbeit, Liezen 2004.  Download (PDF 2.7 MB)



T02. Sanfter Tourismus im Nationalpark – Eine Chance zur Steigerung der Akzeptanz?

Autorin: Klapf Sabine (Diplomarbeit)

Bei der Schaffung von Nationalparks wird oft der ökonomische Nutzen in Form von Impulsen für den Tourismus angeführt.

Steigt daher die Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn sich die Parkverwaltung um einen regionsadäquaten "sanften" Tourismus bemüht?

Die Studie bejaht diesen Effekt, von dem die Region in wirtschaftlicher wie auch gesellschaftlicher  Hinsicht profitiert, auch wenn man damit nicht alle Kritiker erreichen und überzeugen kann.

"Sanfter Tourismus" - kann das Schlagwort auch Kritiker besänftigen?

Berichte und Veröffentlichungen:

Klapf, S. (2005): Sanfter Tourismus im Nationalpark. Eine Chance zur Steigerung der Aktzeptanz? Diplomarbeit Johannes Kepler Universität, Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik, Linz, 126 pp.

Download (PDF 2.5 MB)



T03. Tourismusmanagement in der Nationalparkregion Gesäuse

Autorin: Baums Britta (Diplomarbeit)

Wie kann die Entwicklung des Tourismus in attraktiven und sensiblen Gebieten gesteuert werden? Die Fragestellung steht im Zusammenhang mit der Rolle von Großschutzgebieten in der Regionalentwicklung.
Diese bieten ein großes Potenzial für die touristische Entwicklung der meist strukturschwachen, ländlichen Regionen. Der Naturschutz gibt jedoch auch einen Rahmen für Art und Maß touristischer Entwicklung vor.
Gemeinsam mit den Akteuren wurde die Basis für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit formuliert. Ergebnis der Analyse war eine Zusammenstellung der Kooperationen und Spannungen in der Region. Daraus wurde ein Vorschlag für ein Tourismusmanagement ausgearbeitet, um die naturtouristische Destination ausbilden und auf dem Markt positionieren zu können. 

Innovativer Naturtourismus als Turbo für strukturschwache Regionen?


Berichte und Veröffentlichungen:

Baums, B. (2005): Tourismusmanagement in der Nationalparkregion Gesäuse. Diplomarbeit an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund, 173 pp.

Download (PDF 2.8 MB)



T04. Ecotourism – sustainable tourism in National Parks and protected areas

Autor: Obenaus Stefan (Diplomarbeit)

Zu Stellenwert und Umsetzung von Sustainable Development und Ecotourism wurden zwei sehr verschiedene Nationalparks, der Banff National Park in Kanada und der Nationalpark Gesäuse in Österreich, verglichen.

Nationalparks sind nahezu optimale Plattformen, um ökotouristische Entwicklungen zu realisieren. Ecotourism findet in kanadischen Nationalparks gut organisiert statt und genießt starke Nachfrage.

Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen lässt sich aber der "amerikanische" Ecotourism nur schwer auf österreichische Nationalparks umlegen. Zu grundlegend sind die Differenzen in Größe, geschichtlicher Entwicklung und in den Managementphilosophien.

Kinder sind die Ökotouristen der Zukunft - mehr Gespür für "Sustainability" als der  techniklastige Massentourist.

Berichte und Veröffentlichungen:

Obenaus, S. (2005): Ecotourism – Sustainable Tourism in National Parks and Protected Areas. Banff National Park in Canada and Nationalpark Gesäuse in Austria – a Comparison. Diplomarbeit, Wirtschaftsuniversität Wien, 170 pp.

Download (PDF 2.1 MB)



 

T05. Ökotourismus

Autorin: Zwarnig Kathrin (Diplomarbeit)

Ökotourismus ist in den vergangenen Jahren zum Schlagwort für alternative Tourismusformen als Gegenpol zum Massentourismus geworden.

Ziel der Arbeit war es, die Anwendbarkeit der Idee des Ökotourismus anhand von zwölf Gemeinden der Tourismusregion Nationalpark Gesäuse aufzuzeigen und die Konflikte und Potentiale einer Tourismus-Entwicklung zu identifizieren.

Als Methode diente dabei die Befragung der touristischen und politischen Stakeholder. Interessant sind die Auswerteergebnisse, die auch Schwächen und Mankos klar aufzeigen. Dazu zählt z.B. die Überbewertung der landschaftlichen Schönheit, im Gegenzug aber das Verdrängen infrastruktureller Rückständigkeiten.

Das ökotouristische Potential der National- parkregion braucht zur Ausschöpfung auch Innovations- und Investitionswillen.

Berichte und Veröffentlichungen:

Zwarnig, K. (2006): Ökotourismus in der Tourismusregion Nationalpark Gesäuse. Potential- und Konfliktanalyse unter den touristischen und politischen Stakeholdern. - Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades einer Magistra (FH) für wirtschaftswissenschaftliche Berufe, FH Joanneum GmbH, Graz im Juli 2006, 111 pp.

Download (PDF 0.6 MB) 


 

T06. Konzeption eines Geomorphologie-Erlebnisweges im Nationalpark Gesäuse für das digitale Medium PDA

Autorin: Martha Premm (Diplomarbeit)

Die Arbeit behandelt die Planung und den Entwurf eines Geomorphologie-Erlebnisweges im Nationalpark Gesäuse. Im theoretischen Teil werden die didaktischen Grundlagen zur Konzeption eines Erlebnisweges erörtert, wobei hier ein besonderes Augenmerk auf die spezifischen pädagogischen Anforderungen an die Planung des Weges gelegt wird.
Der Ergebnisteil beinhaltet einen Entwurf für den Geomorphologie-Erlebnisweg. Dieser beinhaltet einen Vorschlag für Name und Logo des Weges sowie eine graphische und inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Stationen.

Die landformenden Kräfte vor Ort erleben und verstehen - eine der wichtigen Vermittlungsaufgaben im Hochgebirge.

Berichte und Veröffentlichungen:

Premm, M. (2007): Konzeption eines Geomorphologie-Erlebnisweges im Nationalpark Gesäuse für das digitale Medium PDA. Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz.

Download (PDF 20.8 MB)


 

T07. Nationalparks im Spannungsfeld von Tourismus und Naturschutz am Beispiel des Nationalparks Gesäuse

Autorin: Edeltraud Gschoderer (Diplomarbeit)

In Nationalparks, wo Tourismus und Naturschutz aufeinander treffen, entsteht ein spezielles Problem. Einerseits hat ein Nationalpark die Natur zu schützen, andererseits soll er der Erholung und der Bildung dienen.

Seit etlichen Jahrzehnten kommen Touristen in das Gesäuse, doch erst vor sechs Jahren wurde der Nationalpark Gesäuse errichtet. Im Rahmen der Diplomarbeit war festzustellen, wie das Spannungsverhältnis zwischen Naturschutz und den Touristen bzw. Einheimischen im Nationalpark beschaffen ist und was die Gründe sein könnten. Anschließend wird eine Handlungsempfehlung abgegeben und ein Ausblick in die Zukunft gewährt.

Besucherinnen und Besucher des Nationalparks verursachen auch Nutzungskonflikte zwischen Erholung und Naturschutz

Berichte und Veröffentlichungen:

Gschoderer, E. (2008): Nationalparks im Spannungsfeld von Tourismus und Naturschutz am Beispiel des Nationalparks Gesäuse. Diplomarbeit, Fachhochschule Salzburg. 

Download (PDF 1.6 MB)

 

T08. Professional Park Ranger Service in Austria - Steps towards an integral job description

Autor: Martin Hartmann (Master Thesis)

Für die Besucherinnen und Besucher der sechs österreichischen Nationalparks sind die Ranger und BesucherbetreuerInnen meist die ersten und wichtigsten Ansprechpartner vor Ort.

Eine qualitätvolle und motivierte Arbeit der Ranger ist somit eine wichtige Grundlage für die Zufriedenheit der Gäste eines Nationalparks.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden die unterschiedlichen Ausbildungen und Arbeitsbedingungen der österreichischen Ranger untersucht und somit eine Grundlage für ein einheitliches Berufsbild "Ranger" erarbeitet. Gegenwärtig setzt der Nationalpark Gesäuse diesen bundeseinheitlichen Standard in die Praxis um.

Die Ranger sind die wichtigsten Ansprechpartner für BesucherInnen eines Schutzgebietes

Berichte und Veröffentlichungen:

Hartmann, Martin (2008): Professional Park Ranger Service in Austria - Steps towards an integral job description. Master Thesis, University of Klagenfurt.

Download (PDF 5.1 MB)



 

T09. Objektrelationales Mapping mit Java 5 im Rahmen des Projekts „DigiPark“ des Nationalparks Gesäuse

Autor: Martin Bucher

Die Verfügbarkeit von mobilen Endgeräten (PDAs) verbessert sich ständig. Der rasante Zuwachs an Speicherkapazität und Prozessorgeschwindigkeit schafft eine immer größer werdende Palette von Nutzungsmöglichkeiten. Zielsetzung der Diplomarbeit
war es, verschiedene Optionen bei der täglichen Arbeit im Nationalpark im Rahmen der Biodiversitätserfassung einzusetzen.
Dabei lag der Schwerpunkt auf der theoretischen und praktischen Aufarbeitung des Themas "Objektrelationales Mapping" (ORM), um eine Brücke zwischen relationalen Datenbanken und der objektorientierten Programmiersprache Java 5 zu schaffen.

Moderne Technologien wie GPS-Router und PDA gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Berichte und Veröffentlichungen:

Bucher, M. (2007): Objektrelationales Mapping mit Java 5 im Rahmen des Projekts „DigiPark“ des Nationalparks Gesäuse realisiert mit GIS-fähigen Datenbanken und XML als Austauschformat. Diplomarbeit Univ. Linz.   

Download (PDF 2.8 MB)


 

T10: Besuchermonitoring im Nationalpark Gesäuse  2008 

Autoren: Arne Arnberger et al.

Die  Besucherbefragungen und Zählungen  (Winter 2007/2008, Sommer  2008)  lieferten  Grundlagen  über die Besuchermenge,  -zusammensetzung,  -struktur,  -verteilung, über  Einstellung und Motive  für  das 2009 finalisierte Besucher-Lenkungsprogramm  des  Nationalparkes.

Neben der Aufnahme der Besucherstrukturen, waren die  Erfassung der Akzeptanz von Managementmaßnahmen, der  Vergleich der saisonalen Besucherstruktur und die  Erstellung  von  Indikatoren  zur  Erholungsqualität die Hauptziele. Im Sommer wurden 7 Standorte mit 405 Befragungen abgedeckt, im Winter kamen von 4 Standorten insgesamt 550 Fragebögen zur Auswertung. Die Ergebnisse widerspiegeln viele reale Probleme des Nationalparkes im Spannungsfeld Naturschutz - Freizeitnutzung.


An manchen Tagen in der Hochsaison sind die Hütten des Gesäuses fast schon überlaufen... Foto: E. Kren
Berichte und Veröffentlichungen:

Arnberger A. , Allex B., Burns R. und Eder R. (2009): Besuchermonitoring im Nationalpark Gesäuse  2008. - Unveröff. Bericht i.A. der Nationalpark Gesäuse GmbH, Univ. f.  Bodenkultur Wien, Dep. f.  Raum, Landschaft und Infrastruktur, Inst. f. Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung, Wien 2009: 146 pp.

Download (PDF  1.5 MB)


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