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Die Natur zu erleben und sich viel „Zeit für Natur“ zu nehmen sollte das vordringliche Ziel einer Biketour über die Hochscheibenalm sein.
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Der Nationalpark Gesäuse ermöglicht das Erleben der Natur auf gekennzeichneten Radwegen und Mountainbikestrecken.
Die Routen über die Hochscheibenalm und die Johnsbacher Almrunde sind als solche Mountainbikestrecken gekennzeichnet.
Es wird dringend ersucht, auf den übrigen Forststraßen und Wegen im Nationalpark auf den Gebrauch des Bikes zu verzichten.
Unser "Fair Play" - Folder erklärt Ihnen, warum.
Download "Fair Play" (PDF / 2,5 MB)
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Eckdaten der Strecke Gstatterboden - Hochscheibe - Hieflau:
Die Bike- Strecke ist geöffnet:
Mai, Juni und September: 7:00 bis 18:00 Uhr Juli und August: 7:00 bis 20 Uhr
Je nach Schneeschmelze und Schneefall kann die Strecke im Frühling länger oder im Herbst früher gesperrt sein!
Ausgangs- bzw. Endpunkte: Gstatterboden / Hieflau Länge: 15,7 km Höhendifferenz: 626 m ab Gstatterboden 716 m ab Hieflau Steigung: maximal 27%; durchschnittlich bis 15% Fahrzeit: etwa 2 ½ Std.
Den Folder der Strecke können Sie hier downloaden (PDF / 1,1 MB)
Die Biketour weist ein Länge von 15,7 km und eine Höhendifferenz von 626 Metern (ab Gstatterboden) bzw. 716 Metern (ab Hieflau) auf. Das steilste Stück hat eine Steigung von 27%, ansonsten belaufen sich die Steigungen bis 15%. Die Wegführung verläuft ausschließlich auf Forststraßen.
Von Gstatterboden aus startend, vorbei an der Hubertuskapelle, auf den Stiglboden und hinein in den Weißenbachgraben. Nach zwei scharfen Kehren gelangt man zum Reichenfelserkreuz und zum idyllisch gelegenen Gstatterbodenbauer. Nun steilt sich die Strecke etwas auf und führt vorbei am Kropfbrünndl. Nach kurzer Zeit erreicht man nach einer Weggabelung die bewirtschaftete Kroißenalm, wo man sich für das anschließend etwas anspruchsvollere Teilstück mit heimischen Schmankerln stärken kann. Auf der darauf folgenden Teilstrecke hat man beim so genannten "Kalten Brünndl" noch einmal die Gelegenheit seinen Durst zu stillen. Auf der Hochscheibenalm kann man bei einer Rast den herrlichen Ausblick genießen. Richtung Süden sind die Planspitze und das Hochtor zu sehen, in Blickrichtung Westen bildet der Große Buchstein mit seinem riesigen ostseitigen Kar, dem Hinterwinkel, eine grandiose Bergkulisse. Von der Hochscheibe geht's 1 km weiter zum Kühmoarboden (1191m), dem höchsten Punkt der Bikestrecke.
Vom Kühmoarboden fährt man hurtig bergab Richtung Hieflau. Dabei hat man zweimal die Möglichkeit auf schönen Aussichtsplätzen Halt zu machen. Zum einen um die Aussicht auf den Lugauer und zum anderen den Tiefblick nach Hieflau, mit einem weiten Blick bis zurück zu den Eisenerzer Alpen und der Hochschwabgruppe zu genießen. Mit etwas Glück kann man im riesigen, südlich des Tamischbachturms gelegenen Scheibenbauernkar die Gämsen bei ihren Kletterkünsten beobachten.
Weiter geht's dann hinunter bis knapp vor Hieflau zu einem Parkplatz, der den ostseitigen Ausgangspunkt für diese Bikestrecke bildet. Einige hundert Meter Richtung Hieflau, auf der so genannten Lend, befindet sich das Köhlerzentrum. Im nach außen hin als Kohlenmeiler erscheinenden Bauwerk kann sich der historisch Interessierte einige Jahrhunderte zurückversetzen lassen. Verschiedene Tätigkeiten wie die schwere Holzarbeit, die gefährliche Holztrift, die Flößerei und die Köhlerei werden, mit verschiedenen anderen Handwerken von anno dazumal, sehr anschaulich dargestellt.
Um die Radrunde zu schließen, kann man entlang der Bundesstraße wieder zurück nach Gstatterboden fahren.
Tipp: "Tamischbachturm" Am Kühmoarboden (1191m) besteht die Möglichkeit einer Wanderung über den Südrücken des Tamischbachturms auf dessen 2035m hoch gelegenen Gipfel (2 1/2 Std. Wegnummer 648, leichtester 2000er im Gesäuse). Es kann von dort auf die Ennstalerhütte (1 Std.) und weiter über den Weg 642 zurück zu seinem Bike auf den Kühmoarboden abgestiegen werden.
Tipp: "Mit dem Bike zum Klettersteig" Auf der Hochscheibenalm angelangt, kann man sein Bike abstellen, um dann zu Fuß in etwa 5/4 Stunden über den Jägersteig mit der Wegnummer 642 auf die Ennstalerhütte zu gelangen. Vorzugsweise nach einer Nächtigung auf der Ennstalerhütte ist der Klettersteig "Teufelsteig" auf die Tieflimauer sehr zu empfehlen. Zurück gelangt man über die Ennstalerhütte und den Weg 642 zur Hochscheibenalm. |