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Weißrückenspecht


Was auf europäischer Ebene zu Lebensraumkarten und Korridormodellen führt, wird in einzelnen Pilotregionen praxisnahe anhand bekannter und bedrohter Leitarten entwickelt. In der Pilotregion „Nördliche Kalkalpen“ wird der Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos) als Indikator herangezogen. Diese, mit dem Buntspecht verwandte Art, ist in Österreich auf totholzreiche Buchenwälder angewiesen. Lebensräume, die dem Weißrückenspecht genügend holzbohrende Insekten als Nahrung bieten, dienen auch vielen weiteren Arten als Habitat.

Unser ECONNECT-Informationsfolder stellt die Art vor und zeigt, wie auch in Wirtschaftwäldern einfache Maßnahmen zu Trittsteinbiotope führen und so die ökologische Vernetzung ermöglichen.

Download Weißrückenspecht-Folder

Wie der Weißrückenspecht und seine Kommensalen gefördert werden können, erörterten die Mitarbeiter des Nationalparks Gesäuse mit Kollegen des Nationalparks OÖ Kalkalpen, des Wildnisgebiets Dürrenstein, den Österreichischen Bundesforsten, den Steiermärkischen Landesforsten und dem Forstamt und Landwirtschaftsbetriebe der Stadt Wien (MA49, Forstverwaltung Wildalpen) gemeinsam mit Ornithologen in zwei Workshops 2011.

Dabei ging es auch um die Methoden der Waldbewirtschaftung, die dem Weißrückenspecht ausreichend Lebensraum sichern sollen. In Zukunft wollen die Partner dem Weißrückenspecht und seinen Anforderungen an den Lebensraum vermehrt Beachtung schenken und weiter über den Ausbau des Netzwerks diskutieren.

Download der Workshop-Vorträge

• Projektvorstellung_Kreiner

• Habitatmodell_Kammerer

• Habitatansprüche_Edelbacher

• Begehungen ÖBf_Hengel

• Vogelschutzmassnahmen_Lassnig

Die Partnerschaft soll vom gemeinsamen Ziel aller Beteiligten getragen werden, die Projektregion wirtschaftlich zu stärken 
Der Weißrückenspecht, eine mit dem Buntspecht verwandte Art.