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Eines der eindrucksvollsten Gebiete im Nationalpark Gesäuse ist wohl das Sulzkar. Die Fläche rund um die 1.463 Meter gelegene Sulzkaralm wird eingerahmt von den Felsbastionen der Seemauer, der Guschmauer, des Rotofen und des Zinödl und zählt zu den schönsten alpinen Weidegebieten in der Nationalparkregion.
Der im Westen des Kares den steilen Flanken des Rotofen und des "Sulzkarhundes" - einer Felsformation, welche auf Grund ihres Aussehens so benannt wurde - verlaufende Weg ist auf Grund von Lawinen und starken Regenfällen in den letzten Jahen massiv in Mitleidenschaft gezogen worden. An einigen Stellen ist der Weg, der über den "Sulzkarhund" einen beliebten Übergang zur Hesshütte darstellt, abgerutscht und quasi unpassierbar geworden.
In Kooperation zwischen dem Alpinen Rettungsdienst Gesäuse, der Gemeinde Johnsbach, der Alpenvereinssektion Austria, dem Hesshüttenwirt Reini Reichenfelser und dem Nationalpark Gesäuse wurde nun der Weg in mehrtägiger mühevoller Arbeit generalsaniert. An den teilweise abgerutschten und erodierten bis zu 35 Grad steilen Hängen wurden mit Lärchenpfosten und Torstahlstangen Stützwerke errichtet, welche wieder eine sichere Wegführung erlauben.
Nach mehreren Tagen vorbereitung und drei Tagen intensivem und schweißtreibendem Einsatz konnten die "Bauführer" Karoline und Hans-Peter Scheb und ihr Team am 14. Juli 2010 den Weg an den Geschäftsführer der für diesen Weg zuständigen Alpenvereinssektion Austria, Wolfgang Auer, übergeben.
Allen Begehern bleibt nur zu wünschen, dass sie sich jetzt, wo die "Stolper- und Kletterpassagen" am Weg entfernt wurden, wieder voll auf die tollen Eindrücke in dieser einzigartigen Landschaft konzentrieren können.
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| Karoline Scheb, Matthias Brückler und Erich Hösel bei der schweißtreibenden Grabarbeit. | |
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| Mittels massiven Lärchenpfosten und 2 Meter langen Torstahlstangen wurde der Weg an den erodierten Steilflanken befestigt. | |
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