Im Rahmen des zweitägigen Nationalparkfestes vom 8. bis 9. September 2007 auf der Burgruine Gallenstein in der Nationalparkregion Gesäuse werden die Festbesucher mit einem vielfältigen musikalischen Rahmenprogramm verwöhnt. Ein Höhepunkt ist sicher der Auftritt der SCHWARZWALD-KRAINER am Samstag, den 8. September ab 20:00 Uhr. Das Nationalparkfest bietet aber noch viele andere musikalischen Leckerbissen. Neben der „Eisenwurz`n Musi“ Samstag Nachmittag konzertiert ab 18:00 Uhr die Musikkapelle St. Gallen. Nach der Burgmesse, Sonntag Vormittag, welche von der Jagdhornbläsergruppe Admont-Gesäuse untermalt wird, werden die Besucher durch einen „interkulturellen Frühschoppen“ durch die Blasmusikkapelle Admont-Hall gemeinsam mit einer Gastgruppe aus dem ungarischen Kiskörös verwöhnt. Der Sonntag Nachmittag steht dann musikalisch im Zeichen traditioneller Folkloremusik aus Mähren.
Die Schwarzwaldkrainer sind eine sympathische Musikgruppe aus dem Naturpark Schwarzwald, die es sich zum Ziel gemacht hat, die echte „Oberkrainer Musik“, welche von Slavko Avsenik kreiert wurde, zu pflegen und gleichzeitig ein deutsches Pendant zu den besten Vertretern aus Österreich und Slowenien zu sein. Das schaffen die fünf Vollblutmusikanten mühelos. Nicht nur, dass sie mit einer fast schon spartanisch wirkenden Technik einen Live-Sound zaubern, den sich manch ein Ensemble mit gigantisch teurem Equipment wünschen würde, sie werden beim Nationalparkfest auch vom ersten Titel weg spiel- und gesangstechnisch ein Bild abgeben, das sich bis zum Schluss so halten, bestätigen und selbst noch übertreffen sollte. Dazu ein Fan der „Schwarzwaldkrainer“ auf deren Website: „Es schien niemanden im Saal zu geben, der nicht überzeugt davon war, dass genau diese Gruppe die fleischgewordene Wiedergeburt des Orig. Oberkrainer Quintetts zu sein schien. Jeder Ton, ob gespielt oder gesungen, saß exakt wie ein Nadelstich, die Avsenik-Mannen hätten es nicht besser machen können.“ Die „Schwarzwaldkrainer“ sind keine unbekannten in der deutschsprachigen Volksmusik- bzw. „Oberkrainerszene“ und wissen deshalb, wovon sie reden bzw. singen und spielen und manche Musikerkollegen meinen schmunzelnd, dass sie am liebsten mit ihrer Oberkrainer-Tracht ins Bett gehen würden, so sehr identifizieren sie sich mit dieser Musik. Schon aus dieser Erkenntnis heraus ist zu erahnen, wie das Herz dieser Gruppe für die Melodien im Oberkrainersound schlägt. Derart im Stile der Avsenik-Brüder gespielt, klingen die Stücke wie eine Fortführung der Polka- und Walzertradition von Slavko und Vilko der wirklich hohen Zeit, der 60er und der gesamten 70er Jahre, als alle heute noch für überragend befundenen Kompositionen entstanden. Wenn einer das Zeug hätte, solche Melodiefolgen wieder zum Leben zu erwecken, dann sicher die „Schwarzwaldkrainer“. Der Trompeter etwa zeigt seinem Publikum, wie Franc Kosir gespielt hat. Mit voluminösem Strahl und spitzem Staccato, mal strahlend, mal diskret in den Hintergrund tretend, weiß er um die Wirkung seines Spiels und verhilft der Gruppe zu einer Authentizität, die sicher auf dem Feld der Oberkrainer-Gruppen ihresgleichen sucht. Auch der Klarinettist ist ebenfalls ein musikalisches Highlight für sich. Nicht nur, dass er seine Klarinette aus dem Effeff beherrscht und ihr manche Melodie und manch wohlbekanntes Solo (man denke allein nur an das Hirtenlied) entlockt. Auffallend auch die wie aus einem Guss verschweißt zu sein scheinende Rhythmusmaschine aus Akkordeon, Gitarre und Bariton bzw. E-Bass. Am unauffälligsten, weil ungewohnt ob der oft schon artistisch anmutenden Einlagen landläufiger Bassisten, gebärdet sich der Baritonist, er lässt ebenfalls originale Oberkrainer-Bassspiel-Manier aufleben, in dem er sich, strikt am Original entlang tastend, weder Patzer noch irgendwelche zusätzlichen Töne und Läufe leistet, wohl wissend, dass man Titel nicht mit Gewalt und zusätzlichen Tönen und Läufen überfrachten muss, die einfach dort nicht hineingehören. Nach dem Motto "weniger ist mehr" begleitet er seine vier Kollegen auf eine erfrischend und wohltuend -weil nicht basslastig- geradlinige Art. Überhaupt werden die fünf sympathischen Mannen in ihrem Konzertprogramm beim Nationalparkfest die ganzen Gusto-Stückerln, die das Herz eines jeden Oberkrainer-Fans höher schlagen lassen, darbringen. Angefangen vom wohlbekannten "Trompeten-Echo" über Klassiker wie "Glück im Schwarzwald", der "Großglocknerblick-Polka", aber eben auch noch älteren Schmankerln wie z.B. "Auf geht´s zur Jagd" oder "Ja, ja, das ist lustig", um nur einige wenige zu nennen. Die Synthese aus dem Können von fünf Musikern, wohl dosiert und aufeinander abgestimmt, gibt letztlich im Ergebnis den Klangkörper, der imstande ist, ein derart authentisches Abbild des Originals hervorzuzaubern, wie dies beim Nationalparkfest zu hören und zu genießen sein wird. Vereinfacht gesagt werden die „Schwarzwaldkrainer“ ein Melodienfeuerwerk im Oberkrainersound entzünden, das man so sicherlich selten zu hören bekommt. Der Sonntag Nachmittag steht im Zeichen traditioneller Folklore Musik aus Mähren. Die 5 begeisterten Musik der Gruppe „Veronica“ haben einen gemeinsamen Arbeitsplatz: Das „VERONICA Ecological Center in Brünn“, dessen Hauptaufgabe das Sammeln und Weitergeben von Informationen in Verbindung mit Naturschutz, Umweltbildung und Landschaftsschutz – sozusagen eine thematische Verbindung zum Nationalpark Gesäuse. „Veronica“ spielen traditionelle Folklore Musik aus ihren Heimatländern Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Lyrische Melodien sind in ihrem Repertoire ebenso zu finden wie Csardas und Polka. Musik zum Mitsingen und Mittanzen.
Natürlich steht das Fest auch im Zeichen eines einzigartigen Rahmenprogramms unter dem Motto „Landschaft im Wandel“ sowie eines exklusiven Kulinariums der Nationalpark Gesäuse Partnerwirte und bäuerlichen Direktvermarkter wobei für Überraschung dann sicher auch die Nationalparkbar sorgen wird. Das Fest- und Rahmenprogramm läuft Samstag von 10:00 bis 24:00 Uhr und Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr.
Weitere Informationen zum Nationalparkfest Nationalpark Informationsbüro Admont Tel.: 03613-21160-20 Fax: 03613-21160-40 info@nationalpark.co.at
Schwarzwaldkrainer: www.schwarzwaldkrainer.de www.schwarzwaldkrainer.de |
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| Nicht zum ersten mal für den Nationalpark im Einsatz: Die Musikkapelle Admont-Hall | |
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| Die Trachtenmusikkapelle St. Gallen | |
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