Wirbeltiere

2012 - Managementplan Schalenwild

Das Monitoring und die Regulierung des Schalenwildes im Nationalpark Gesäuse wird in diesem Managementplan dargelegt.Der vorliegende Managementplan definiert und regelt das erforderliche Instrumentarium für ein fundiertes Monitoring des Schalenwildes und ihrer Wechselwirkungen mit dem Lebensraum und ist das Ergebnis der Erfahrungen aller Fachbereiche und der Praxis des Forstbetriebes aus den letzten 10 Jahren.

2010 - Fischotterkartierung Enns und Johnsbach

spurDie FFH-Richtiline fordert auch die regelmäßige Dokumentation (Monitoring) der geschützten Arten. Daher wurde im Juli 2010 erneut ein Fischottermonitoring durchgeführt, bei dem die Enns, vom Gesäuseeingang bis zur Mündung des Erzbaches in Hieflau, und der Johnsbach, von der Abzweigung zur Ebneralm bis zur Mündung in die Enns, kartiert wurden.

2011 - Genetisches Bestandsmonitoring von Auerhühnern am Gscheidegg 2011

Wintersport im Gebirge bedeutet für Auerhühner eine hohe StressbelastungNach der Genotypisierung der Losungsfunde am Gscheidegg im Jahr 2008 und der Untersuchung 2010 wurden ausschließlich neue Auerhuhn-Individuen gefunden. In der vorliegenden Studie (2011) waren daher Wiederfunde bereits bekannter Genotypen und neuer Individuen, die Gesamtverteilung der Hähne im Gebiet, eine vergleichende Erfassung von Genotypen mit Zählung der Hähne am Balzplatz, sowie ein erneuter Versuch einer Bestandserhebung der Gscheideggpopulation gefragt.

2006 - Habitatbewertung für das Auerhuhn im Gstatterbodener Kessel als Grundlage für das Besuchermanagement im Nationalpark Gesäuse

Federn dienen im Sommer als direkter Nachweis von Auerhühnern.Um die hohen Lebensraumansprüche von Tetrao urogallus in künftige Schutzmaßnahmen im Nationalpark Gesäuse eingliedern zu können, wurde im Rahmen dieser Diplomarbeit eine Habitatbewertung auf einer Fläche von ca. 450 ha im Gstatterbodener Kessel durchgeführt. Dieses Modell erlaubt es, die räumliche Verteilung besser und schlechter geeigneter Bereiche innerhalb eines Gebietes aufzuzeigen und die Gesamteignung des Gebietes für Auerhühner festzustellen.

2008 - Limnologisches Konzept Gesäuse Phase I

Dieser Teil des Limnologischen Konzeptes befasst sich vor allem mit der Situation des Fischbestandes im Gesäuse und fischereilichen Regelungen.Begleitend zum LIFE-Projekt „Gesäuse“ (2005-2011) war es notwendig, die fischereilichen Regelungen bzw. Verpachtungen neu zu gestalten. Die unkontrollierte Begehung der Enns-Ufer durch "privilegierte" Sportfischer führt das Besuchermanagement ad absurdum. Auch die mit fischereilicher Bewirtschaftung einher gehenden Besatzmaßnahmen sind mit Nationalparkzielen nur schwer in Deckung zu bringen.

2009 - Vogelgemeinschaften in verschieden ausgeprägten Fichten-Tannen-Buchenwäldern der Ennstaler Alpen im Nationalpark Gesäuse

Der Buntspecht ist ein allbekannter Bewohner der Bergwälder.Entlang eines Naturnähegradienten von standorttypisch bis naturfern wurden jeweils drei Vogelbestandsaufnahmen auf zwölf Untersuchungsflächen durchgeführt. Analysen über die Auswirkungen der Wald­strukturen auf die Vogelzönosen ermöglichten die Ableitung von Indikatorarten für drei verschiedene Ausprägungsformen der Fichten-Tannen-Buchenwälder des Gesäuses.

2009 - Der Einfluss des Kormorans (Phalacrocorax carba sinensis) auf die heimische Fischfauna in der Steiermark

Nicht überall gern gesehen: Der Kormoran.Im Rahmen des Kormoran-Monitorings Steiermark finden seit dem Winterhalbjahr 2001/2002 Zählungen statt. Sie zielen zu synchronisierten Terminen auf die bekannten Schlafplätze in der gesamten Steiermark ab. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden diese Daten zusammen mit weiteren Zufallsbeobachtungen sowie den Ergebnissen der eigenen, intensiven Kontrollen entlang der Enns, Salza und Palten im Winter 2006/07 zusammengefasst und ausgewertet.