2017 - Methodenvergleich Habitalp CC, Biotopkartierung, Offenlandkartierung am Beispiel der Südflanke des Tamischbachturm (6,8km²)

Ziel der Arbeit ist der Vergleich der Ergebnisse dreier unterschiedlicher Kartierverfahren in einem Teilgebiet des Nationalparks Gesäuse.

Ziel der Arbeit ist der Vergleich der Ergebnisse dreier unterschiedlicher Kartierverfahren in einem Teilgebiet des Nationalparks Gesäuse.

Autor(en): Zimmermann T.

Seit der Gründung des Nationalparks im Jahre 2003 ist die Abteilung Naturraum bestrebt, vermittels unterschiedlicher Kartierverfahren ein 1. wirklichkeitsnahes und 2. flächendeckendes Abbild der gegebenen Vegetationsverhältnisse zu gewinnen.
Für den Wald waren die Forstliche Standortserkundung (CARLI 2007 u. 2008) sowie die zeitgleich durchgeführte Waldinventur (CARLI & KREINER 2009) – letztere im üblichen Rasterverfahren mit einer Maschenweite von 500 m –, die wichtigsten Grundlagen. Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse machten es möglich, die flächendeckende Luftbildauswertung nach Habitalp-Interpretationsschlüssel (HOFFERT & ANFANG 2006) in eine GIS-Modellierung der Aktuellen Waldvegetation (ZIMMERMANN 2009a, ZIMMERMANN & KREINER 2012; Karte: ZIMMERMANN 2009b) überzuführen.
Für das waldfreie Offenland lagen erste flächenscharfe Daten aus der anfänglich auf die Tallagen und Seitengräben beschränkten Biotopkartierung (KAMMERER 2006 ff.) sowie den Alm-Managementplänen (EGGER & KREINER 2009) vor. Das großflächige übrige Offenland insbesondere der höheren Lagen wurde in Form einer auf den vegetationskundlichen Aufnahmen und Analysen von GREIMLER 1997, BOHNER ET AL. 2009, MILLER-AICHHOLZ 2007 und WERSCHONIG 2007 fußenden terrestrischen Assoziations- Anteilsschätzung für waldfreie Habitalp-Polygone erfasst (ZIMMERMANN 2011, HÖBINGER ET AL. 2011; Karte: HÖBINGER 2011).
Aufgabe der vorliegenden Abhandlung ist ein Methodenvergleich zwischen den drei Verfahren Biotopkartierung, Offenlandkartierung und Habitalp-Luftbildinterpretation. Dies erfolgt anhand eines Teilgebietes (Südflanken des Tamischbachturms), für das Daten aus allen drei Kartierungen vorliegen. Der AG erhofft sich Aufschlüsse über die Genauigkeit der unterschiedlichen Verfahren und deren spezifische Stärken und Schwächen im Sinne zukünftiger Anwendungsbereiche.



Berichte und Veröffentlichung

Zimmermann T. (2017): Methodenvergleich Habitalp CC, Biotopkartierung, Offenlandkartierung am Beispiel der Südflanke des Tamischbachturm (6,8km²). Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. 43 S.

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