2009 - Die Hummeln des Nationalparks Gesäuse und des Admonter Beckens

Im alpinen Bereich sind Hummeln sehr wichtige Bestäuber, da sie im Gegensatz zu Bienen bis in höhere Lagen vordringen können.

Im alpinen Bereich sind Hummeln sehr wichtige Bestäuber, da sie im Gegensatz zu Bienen bis in höhere Lagen vordringen können.

Autor(en): Neumayer J.

Im Gebiet des Nationalparks Gesäuse und im Admonter Becken wurden bisher 25 Hummelarten nachgewiesen, davon 19 innerhalb der Grenzen des Nationalparks. 22 von ihnen konnten in dieser Untersuchung im Jahr 2008 bestätigt werden. Die Biotope mit der höchsten Attraktivität für Hummeln waren Hochstaudenfluren, gefolgt von Almweiden auf Kalk und Waldrändern. Die in Höhentransekten quantitativ aufgenommenen Hummelarten unterschieden sich in den Höhen- und Biotoppräferenzen sowie in ihrer Phänologie und ihrer Rüssellänge. Diese starke Nischendifferenzierung ermöglicht die Existenz artenreicher Hummelgemeinschaften. Hummeln spielen in Berggebieten eine herausragende Rolle als Bestäuber und besuchten mit 101 Pflanzenarten mehr als 25% der gesamten auf den Transekten festgestellten entomophilen Flora.



Berichte und Veröffentlichung

Neumayer J. (2009): Die Hummeln des Nationalparks Gesäuse und des Admonter Beckens. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Elixhausen, 48 S.

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