2009 - Drei neue Kriebelmückenfunde (Diptera: Simuliidae) für die österreichische Fauna

Diese Arbeit berichtet über das Vorkommen dreier Arten von Kriebelmücken der Gattung Simulium.

Diese Arbeit berichtet über das Vorkommen dreier Arten von Kriebelmücken der Gattung Simulium.

Autor(en): Seitz G.

Aufgrund seiner geographischen Ausrichtung hat Österreich Anteil an vier Ökoregionen und weist dementsprechend die verschiedenartigsten Fließgewässer- Bioregionen auf. Die hieraus resultierende Ausprägung vielfältiger Fließgewässerbiotope bedingt ein artenreiches Inventar lotischer Faunenelemente, zu deren typischen Repräsentanten die Präimaginalstadien der Kriebelmücken gehören. Für Österreich konnten bis jetzt 45 Kriebelmücken-Arten nachgewiesenen werden; die Artenzahl ist damit ähnlich hoch wie in den Nachbarländern Slowakei (46 Arten) und Tschechien (43 Arten). Im Vergleich zur Schweiz (33 Arten) und Deutschland (52 Arten 2009) sind die Unterschiede größer. Geht man für Mitteleuropa unter Vernachlässigung der Taxa, die eine eher randliche Verbreitung aufweisen, von einer potenziellen Artenzahl von rund 60 Arten aus, dann sind zukünftig für Österreich weitere Artnachweise zu erwarten.
Das besprochene Material fiel bei Aufsammlungen an, die vom Autor während eines Aufenthaltes im Zillertal (Bundesland Tirol) sowie im Rahmen der von der Nationalparkverwaltung des „Nationalpark Gesäuse“ (Bundesland Steiermark) veranstalteten internationalen Quellwochen durchgeführt wurden. Die Zusammenschau der gesamten Kriebelmückenfauna des Nationalparks soll einer eigenen Publikation vorbehalten sein.



Berichte und Veröffentlichung

Seitz G. (2009): Drei neue Kriebelmückenfunde (Diptera: Simuliidae) für die österreichische Fauna. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Weng, 4 S.

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