2009 - Das Kalktal im Nationalpark Gesäuse und die Schmetterlinge 2009

Der Apollofalter ist nur eine von vielen Falter-Arten im Kalktal.

Der Apollofalter ist nur eine von vielen Falter-Arten im Kalktal.

Autor(en): Habeler H.

Das Kalktal wurde erstmalig am 15.7.2009 besucht, und nach nur 8 Exkursionen (4 bei Tag, 4 bei Nacht) konnten 312 Arten festgestellt werden. Diese sind mit 623 Funddaten aus ungefähr 6.200 beobachteten Exemplaren dokumentiert. Das Kalktal ist vermutlich die artenreichste Stelle des gesamten Nationalparkes und der beste Lebensraum für Tagfalter. Es ist die blumenreichste Lawinenrinne im Tamischbachturm-Massiv, verglichen mit der Hochkarschütt und der Scheibenbauerschütt. Es wurden Erstfunde für die Nördlichen Kalkalpen der Steiermark verzeichnet.

An FFH-Arten wurden Parnassius apollo (Apollofalter), Maculinea arion (Großer Ameisenbläuling) und Euplagia quadripunctaria (Römerzahlbär, Russische Flagge) gefunden, ihnen wurde am 15. 9. 2009 bereits ein eigener Bericht gewidmet. Über weitere besondere Arten wird unten berichtet. Im Kalktal treffen wärmeliebende Arten auf subalpin-alpine Arten, die hier die bisher tiefstgelegenen bekannt gewordenen Fundstellen in der Steiermark haben.



Berichte und Veröffentlichung

Habeler H. (2009): Das Kalktal im Nationalpark Gesäuse und die Schmetterlinge 2009. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Graz, 14 S.

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