Erfolge des Nationalparks

Biotopschutzwald als Meilenstein

WaldwildnisDarf man den Wald sich selbst überlassen? Holzertrag ist nicht das Ziel des Nationalparks Gesäuse, vielmehr das Zulassen der freien natürlichen Entwicklung. Daher braucht es auch keine waldbaulichen Eingriffe. Seit 2018 darf sich im Nationalpark Gesäuse eine Waldwildnis entwickeln. Für den Naturschutz im Gesäuse ist das ein echter Meilenstein!

Wildmanagement im Nationalpark Gesäuse ist bleifrei

WaldwildnisDie bei der Jagd noch vielfach eingesetzten verbleiten Büchsengeschosse haben sich in der Vergangenheit als problematisch herausgestellt. Greifvögel nehmen die üblicherweise im Wald verbleibenden Aufbrüche (innere Organe) gerne auf und können so an einer Bleivergiftung zugrunde gehen. In der Vergangenheit waren etwa die streng geschützten Steinadler mehrfach davon betroffen.

Gewässerrenaturierungen

JohnsbachIn der Vergangenheit hat man viele Gewässer stark eingeengt und begegnete der drohenden Hochwassergefahr mit immer massiveren Verbauungen. Heute gibt man den Flüssen und Bächen wieder mehr Raum, denn ein intaktes Gewässer erfüllt viele wertvolle Funktionen.

Almmanagement im Nationalpark Gesäuse

Almforschung im SulzkarDie Bauern im Nationalpark Gesäuse leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Almen. Um eine optimale Wirtschaftlichkeit und Naturverträglichkeit der Almbebeweidung zu erreichen, wurde seitens der Nationalpark GmbH im Jahr 2003 das „Pilotprojekt Sulzkaralm“ gestartet. Fächerübergreifende Forschung unter Leitung des Fachbereiches Naturschutz & Naturraum bildeten die Basis für die Erarbeitung des Almbewirtschaftungsplanes.