Endemiten-Hotspot Nationalpark Gesäuse

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Endemiten-Hotspot Nationalpark Gesäuse

WIEDER DIE NUMMER 1!

 

Das Gesäuse ist der Endemiten-Hotspot Österreichs! Im soeben abgeschlossenen LE-Projekt „Schutzgutinventar Gesäuse“ gelang die Bestätigung, dass in keinem Fleck Österreichs mehr kleinräumig verbreitete und damit weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenarten zu finden sind als in unserem Nationalpark. Für diesen biologischen Befund waren Dutzende Forscher 5 Jahre lang in den Höhen und Höhlen, Wäldern und Wiesen zwischen Admont und Hieflau unterwegs.

Die Anzahl an hier aktuell nachgewiesenen endemischen Arten für den Ostalpenraum ist auf über 240 angewachsen. Von diesen sind 30 Arten dem Pflanzenreich zuzuordnen, 210 Spezies dem Tierreich; dabei handelt es sich ausschließlich um wirbellose Tiere. Von diesen stellen die größten Anteile die Käfer mit 70 Arten, gefolgt von Schnecken (33) und Spinnen (22). Unser Forscherteam wird die Gefährdung dieser einzigartigen Lebewesen durch den Klimawandel noch näher unter die Lupe nehmen.

Mehr unter: http://www.nationalpark.co.at/de/forschung/veroeffentlichungen/wirbellose-tiere

Zur Abbildung: Jahrtausende die Eiszeiten überdauert, erst vor 50 Jahren aus der wissenschaftlichen Taufe gehoben und heute ein Aushängeschild der Endemiten im Nationalpark – die Subalpine Höhlenbaldachinspinne, Troglohyphantes subalpinus (Illustration: Miriam Frutiger)

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