News 2019

Wir singen dem Ohrwurm ein Lied

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Expertenbesuch im Gesäuse: Danilo Matzke, ein Leipziger Entomologe mit einer etwas ungewöhnlichen Vorliebe – nämlich für Ohrwürmer – verbrachte einen Tag im Nationalpark auf der Suche nach dieser oft unbeachteten Insektengruppe. Und tatsächlich konnte neben dem allgemein bekannten Gemeinen Ohrwurm noch eine weitere Art im Nationalpark aufgespürt werden – der Bergwaldohrwurm.

Bin wieder da, hurra!

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Wir begrüßen die ersten Flussuferläufer im Nationalparkgebiet. Wie jedes Jahr sind die Zugvögel in der ersten Aprilhälfte aus dem südlichen Afrika zurückgekehrt. Wir erwarten, dass sich vier bis sechs Paare ansiedeln und hoffen auf einen guten Bruterfolg 2019.
Noch ein wenig auf sich warten lässt das „Risennagerl“. So nennt der Volksmund die Zierliche Federnelke, die in den steilen Rinnen (Risen) beheimatet ist. Die beiden Arten sind unsere prominenten Vertreter aus den Lebensräumen „Wildes Wasser“ und „Steiler Fels“ im steirischen Nationalpark Gesäuse.

Foto: Harald Pfleger

Biotopverbund – Luchs -Weitwandern

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Der Luchs Trail nimmt Fahrt auf. Derzeit werden an den Etappenorten Kennzeichen aufgestellt, wie zB in Admont (Foto: David Osebik).
Nähere Infos gibt es auf www.luchstrail.at oder https://www.bookyourtrail.com/trail/luchs-trail/angebote

Naturnahe und ursprüngliche Wälder, bizarre Felsen und tosende Wasser – der neue Weitwanderweg Luchs Trail macht wilde Natur erlebbar. Er führt durch den Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich, den Nationalpark Gesäuse in der Steiermark und das Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich. Diese drei Schutzgebiete haben die Initiative ergriffen, um die geschützten Lebensräume zu vernetzen und so die Naturschätze langfristig zu sichern. Das Hauptziel ist es, einen funktionalen Biotopverbund zu errichten, der möglichst vielen waldgebundenen Arten den Austausch zwischen ihren Kernlebensräumen ermöglicht. So auch dem Luchs, dem diese Berglandschaft wieder zur Heimat geworden.

Insgesamt 12.000 Höhenmeter und 220 Kilometer in elf Etappen gilt es beim Luchs Trail zu überwinden. Kein Spaziergang, aber eine lohnenswerte Wanderung, die mit faszinierenden Ausblicken, herzlichen Begegnungen und einer Reise zu sich selbst belohnt wird.

Naturschutzreferenten im Nationalpark

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Der Landesverband Steiermark des Alpenvereines hatte am 30. März 2019 zum Naturschutztag in den Nationalpark Gesäuse geladen. Am Vormittag stellte der Alpine Rettungsdienst dankenswerter Weise seinen Schulungsraum zur Verfügung. Liliana Dagostin, Referatsleiterin für Raumplanung und Naturschutz im Hauptverein, berichtete „Neues aus Innsbruck“ und erinnerte insbesondere an die beiden statutengemäßen Hauptinteressen des Alpenvereines, nämlich unverfälschtes Bergerlebnis und Naturschutz. Nationalparkdirektor Herbert Wölger und Nationalpark Ranger Raimund Reiter erklärten die Unterschiede zwischen Nationalpark und Naturpark und legten dar, wie im Nationalpark Naturschutz und Besucherandrang unter einen Hut zu bringen sind. Hans Peter Scheb, Bergsportreferent der Sektion Admont Gesäuse, Ehrenobmann des Alpinen Rettungsdienstes und Vorkämpfer für den Nationalpark Gesäuse referierte über die Notwendigkeit, die steigende Verkehrsproblematik im Vorfeld des Nationalparks mittels Parkplatz- und Mobilitätssystemen zu regeln.
Der Nachmittag gehörte einer Exkursion in den wilden Wald des Nationalparks und der Frage, ob es im Wald unordentlich aussehen darf?

Forschungsstipendium

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Nachwuchsforscherinnen und Forscher gesucht!
Forschung unter freiem Himmel - bewirb dich bis zum 30. April für das NationalparksAustria #Forschungsstipendium!

Endlich! Medienstipendium

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Viele kreative Köpfe haben schon gezittert. Gibt es wieder ein Nationalparks Austria Medienstipendium oder nicht? Die Antwort ist: Ja!

Winterliche Hütten im Nationalpark

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Die hohen Schneefälle sorgen für tief verschneite Hütten auf den Almen im Nationalpark Gesäuse. Um die Standfestigkeit der Dächer brauchen wir uns – im Gegensatz zu manchen Gebäuden im Tal – keine Sorgen machen. Diese Hütten liegen in der „Bewahrungszone“, wo im Sommer Rinder weiden dürfen. Im Großteil des Nationalparks gilt ja „die Natur völlig sich selbst überlassen“!

Ganz oben

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Die diesjährige Rangerolympiade „Memorial Danilo Re“ fand von 24.01.-27.01.2019 im Naturreservat Contamines-Montjoie (FRA) statt. Neben dem sportlichen Wettkampf, bestehend aus Schibergsteigen, Riesenslalom, Schießen und Langlaufen, kamen auch der fachliche Aspekt und der Austausch mit den anderen alpinen Schutzgebieten nicht zu kurz.

Nationalpark im Unterricht

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Dass der Tag der offenen Tür in der NMS Admont kein Tag wie jeder andere ist, zeigte der vergangene Samstag. Nicht nur insofern, dass ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler selbst an ihrem freien Tag ohne zu zögern mitgeholfen hat ihre Schule zu präsentieren, als auch der „Trumpf“ als Nationalparkschule kam voll zum Einsatz. So berichtete die Schuldirektorin nach der Veranstaltung, dass für einige Schüler und ihre Eltern der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung zur NMS die Integration des Nationalparks in den Unterricht gewesen sei. Also: Nature rules! Wir freuen uns deshalb mit und sehen es als Wertschätzung und weiteren Ansporn für unsere Arbeit mit jungen Menschen.

https://www.nmsadmont.at/ueber-uns/schulprofil

Positive Bilanz bei Schulprojekttagen- und wochen

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Der Nationalpark Gesäuse bietet Schülergruppen ganzjährig Abenteuer, Freude an der Natur, Spaß in der Gemeinschaft und die Möglichkeit, natürlich Prozesse hautnah zu (be)greifen. Aus diesem Grund zeigen sich immer mehr Schulen aus ganz Österreich von den maßgeschneiderten Paketen und Programmen, die optimal auf die Umgebung abgestimmt sind, begeistert.

Seit der Nationalparkgründung konnte die Besucherzahl nahezu verdoppelt und speziell bei den mehrtägigen Veranstaltungen im Vorjahr ein Rekord erzielt werden – ein Beweis für die hohe Qualität des Bildungsprogramms und die Wichtigkeit der Natur- und Umweltvermittlung!

Gut vorbereitet...

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… auf die derzeitige Schneesituation ist unser Winter-Aufsichtsdienst!

Bei der jährlichen Lawinen-Schulung Anfang Jänner mit Berg- und Skiführer René Guhl (Alpinschule Bergpuls) wurde der Umgang mit LVS-Gerät, Sonde und Schaufel, das richtige Verhalten im Falle eines Lawinenabganges sowie die Einschätzung der Lawinensituation und das Erkennen potenzieller Gefahren im Gelände geübt. Ein naturschutzfachlicher Input zu den 4 verschiedenen Raufußhühnern im Nationalpark und deren Unterscheidungsmerkmale rundete den spannenden und intensiven Kurs perfekt ab.

Winterliche Mobilitätseinschränkung für Mensch und Tier

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Der Winter hat den Nationalpark fest im Griff. Am Tamischbachturm hat die Schneehöhe 4 Meter erreicht und es wehen Sturmböen bis 100 km/h.

Die intensiven Schneefälle sorgen für latente Lawinengefahr. Aus diesem Grund mussten alle Straßen im Nationalpark gesperrt werden.