Naturschutzreferenten im Nationalpark

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Naturschutzreferenten im Nationalpark

Der Landesverband Steiermark des Alpenvereines hatte am 30. März 2019 zum Naturschutztag in den Nationalpark Gesäuse geladen. Am Vormittag stellte der Alpine Rettungsdienst dankenswerter Weise seinen Schulungsraum zur Verfügung. Liliana Dagostin, Referatsleiterin für Raumplanung und Naturschutz im Hauptverein, berichtete „Neues aus Innsbruck“ und erinnerte insbesondere an die beiden statutengemäßen Hauptinteressen des Alpenvereines, nämlich unverfälschtes Bergerlebnis und Naturschutz. Nationalparkdirektor Herbert Wölger und Nationalpark Ranger Raimund Reiter erklärten die Unterschiede zwischen Nationalpark und Naturpark und legten dar, wie im Nationalpark Naturschutz und Besucherandrang unter einen Hut zu bringen sind. Hans Peter Scheb, Bergsportreferent der Sektion Admont Gesäuse, Ehrenobmann des Alpinen Rettungsdienstes und Vorkämpfer für den Nationalpark Gesäuse referierte über die Notwendigkeit, die steigende Verkehrsproblematik im Vorfeld des Nationalparks mittels Parkplatz- und Mobilitätssystemen zu regeln.
Der Nachmittag gehörte einer Exkursion in den wilden Wald des Nationalparks und der Frage, ob es im Wald unordentlich aussehen darf?