Österreichweites Nationalpark-Treffen im Thayatal

Mitarbeiter/innen aus dem Nationalpark Gesäuse auf Erfahrungsaustausch mit anderen Nationalparks

Bereits zum 15. Mal versammelten sich über 200 Mitarbeiter/innen der sechs österreichischen Nationalparks, um Einblicke in laufende Projekte zu gewinnen und gemeinsam über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Der grenzüberschreitende Nationalpark Thayatal-Podyjí in Niederösterreich diente dabei nicht nur als außergewöhnlicher Austragungsort, sondern auch als inspirierendes Beispiel für den Erfolg der Nationalpark-¬übergreifenden Zusammenarbeit.

Alle zwei Jahre treffen sich die österreichischen Nationalparks im Zuge des „Nationalparks Austria Mitarbeiter/innen-Tags“ zum Erfahrungsaustausch in einem der sechs österreichischen Nationalparks. Auch 25 Mitarbeiter/innen und Ranger des Nationalparks Gesäuse nahmen am diesjährigen Treffen der Nationalparkfamilie teil, welches vergangene Woche im Thayatal stattfand. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Kommunikation der unberührten Natur – der gemeinsame Wert, für den die Nationalparks stehen, gelegt. Denn die Groß-Schutzgebiete nehmen als Bewahrer des österreichischen Naturerbes in der schnelllebigen Zeit eine Sonderrolle ein. Sie ermöglichen Besucher/innen ruhige und intensive Naturerlebnisse und fungieren somit als bewusster Gegenpol zu der hektischen Alltagswelt. Zugleich bringen neue Informationstechnologien und Entwicklungen auch viele Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich, die das Verhältnis von Besuchern, Schutzgütern und den Nationalparkverwaltungen neu definieren. Wichtige Themen waren neben der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit auch Projekte aus dem Forschungs- sowie Bildungsbereich, wie z. B. die Bedeutung der Nationalparks zum Schutz der Tier- und Pflanzenarten Österreichs oder die Zusammenarbeit bei der Aus- und Weiterbildung der österreichischen Nationalpark Ranger/innen im Rahmen der Nationalparks Austria Bildungsakademie. Hier ist besonders die Rolle des Nationalparks Gesäuse zu erwähnen, welcher nicht nur bei der Entwicklung des österreichweiten Zertifikatslehrgangs für Nationalpark Ranger federführend war, sondern auch mit bedeutenden Forschungsarbeiten das Gesäuse als „Hotspot“ der Artenvielfalt einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte.

Die Natur des Gastgeber-Nationalparks wurde im Rahmen von mehreren Exkursionsangeboten ausgiebig erkundet. Auch wenn der Nationalpark Thayatal flächenmäßig der kleinste der österreichischen Nationalparks ist, so kann er punkto Naturreichtum mit den Großen mithalten.

Auch Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek nahm an dem österreichweiten Treffen teil und zeigte sich von der Dynamik begeistert: „Als für Österreichs Nationalparks zuständige Ministerin ist mir der regelmäßige Kontakt mit den Mitarbeiter/innen ein großes Anliegen. Sie sind der Motor unserer Nationalparks. Dieses „Familientreffen“ ist die beste Gelegenheit für intensiven Austausch und enges Vernetzen untereinander.“.

Allgemeine Rückfragen zum Nationalpark Gesäuse:
Isabella Mitterböck (Nationalpark Gesäuse) Tel: 0664-34 65 629

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