Auf den Spuren der Vergangenheit

Eine montanhistorische Wanderung von Radmer nach Johnsbach mit einem Besuch des Kupfer-Schaubergwerks „Paradeisstollen“. Ein spannender Tag erwartet euch, wenn ihr bereit seid, euch auf die Spuren einer fast 3000-jährigen Bergbaugeschichte zu begeben. Schon der Beginn ist einzigartig: die Fahrt mit der kleinsten Grubenbahn Europas in die Stollen des spätmittelalterlichen Bergwerks ist ein besonderes Erlebnis und lässt die Geschichte der Kupfergewinnung lebendig werden. Der Radmerer Kupferbergbau zählte in seiner Blütezeit zu den vier bedeutendsten Kupferabbaustätten in Mitteleuropa und bestand aus insgesamt etwa 60 Stollen. Im Anschluss wandern wir mit fachkundigen Rangern und Rangerinnen entlang der im Gelände noch sichtbaren Zeitzeugen. Die Route führt vom Paradeisstollen bis zur Zeiringeralm im Johnsbachtal. Auf dem Kupferweg hat man die Gelegenheit, Schmelzplätze, Halden, an denen Erz aufbereitet wurde und die eine oder andere Schlacke selbst zu entdecken und erfährt viele spannende Geschichten zum einst so mühseligen Leben der Bergleute, aber auch zu der besonderen Natur- und Landschaftsgeschichte der Gesäuseberge. 

„Die Zeiringeralm war früher eine Art Versorgungsstützpunkt für Bergknappen. Eine sogenannte Hebalm – wo Lebensmittel und Weine an die Transportleute übergeben wurden.“ Und auch heute laden mehrere Almen entlang des Weges zu vergnüglichen und kurzweiligen Pausen ein!

kupfer

 
 
In der Höhle hat es das ganze Jahr über rund 6° Celsius,
daher ist warme Kleidung notwendig. Diese sollte schmutzig werden dürfen!
 
 
Kosten: Ganztag: € 21,-

Termine: Mai bis Oktober

Zielgruppe: Ab der 5. Schulstufe