2009 - A3 Managementplan Wald

Der Managmentplan Wald legt die Ziele und Maßnahmen für den Umbau der noch bestehenden Fichten dominierten Kulturen hin zu nturnahen Wäldern fest.

Der Managmentplan Wald legt die Ziele und Maßnahmen für den Umbau der noch bestehenden Fichten dominierten Kulturen hin zu nturnahen Wäldern fest.

Autor(en): Holzinger A., Haseke H. (Red.)

Das Gebiet der Gesäuseberge zwischen Admont und Hieflau, St.Gallen und Johnsbach ist Jahrhunderte lang von Menschen geprägt worden – durch Besiedelung, forstliche und jagdliche Nutzung, den Almauftrieb der servitutsberechtigten Bauern und letztlich durch den Fremdenverkehr. Die sorgsame und nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Wälder im so genannten „Ennsknie“ hat letztlich dazu geführt, dass dieses Gebiet als Nationalpark ausgewiesen werden konnte. Es ist nunmehr Aufgabe der verantwortlichen Gebietsbetreuer, die Wälder im Gesause so zu behandeln, dass sie ihre natürliche Dynamik, die natürliche Sukzession, Mischung und Bestandesaufbau nach den vorgegebenen pragenden Standortsfaktoren Klima, Geologie und Geomorphologie selbst entwickeln können – letztlich ohne weiteres Zutun des wirtschaftenden Menschen. Das Instrument dazu bietet der vorliegende Waldmanagementplan.



Berichte und Veröffentlichung

Holzinger A., Haseke H. (Red.) (2009): A3 Managementplan Wald. LIFE05 NAT/A/000078, Naturschutzstrategien für Wald und Wildfluss im Gesäuse. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Wenig im Gesäuse, 95 S.

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