2005 - Die Brutvogelfauna der Eggeralm

Rasterkartierung auf der Eggeralm.

Rasterkartierung auf der Eggeralm.

Autor(en): Zechner L.

Auf der Eggeralm konnten insgesamt 20 Arten beobachtet werden. Im Vergleich zu den anderen, im Jahr 2004 bzw. 2005 untersuchten Almen, fehlen zahlreiche Arten. Die geringe Artenzahl ist allerdings auch durch die geringe Größe der Untersuchungsfläche und die geringe Zahl der Begehungen bedingt.

Vorkommen von Amsel, Bunt- und Dreizehenspecht, Kleiber, Kuckuck, Misteldrossel, Mönchsgrasmücke, Schwarzspecht und Singdrossel sind jedoch (in der näheren Umgebung) zu erwarten. Der Kuckuck wurde nur auf der Scheucheggalm festgestellt und ist im Gebiet selten. Auch der Steinschmätzer kommt im Gesäuse nur in sehr geringen Dichten vor und findet auf der Eggeralm keine geeigneten Bedingungen. Der Turmfalke ist als Nahrungsgast zu erwarten.

Das Fehlen des Baumpiepers verwundert, da die lockeren Baumbestände und halboffenen Waldbereiche ideale Lebensräume bieten sollten. Auch er ist im Gesäuse jedoch selten und konnte nördlich der Enns bisher nur im Bereich der Hochscheibenalm beobachtet werden.

Für den Bergpieper finden sich aufgrund des Fehlens von größeren offenen Flächen keine geeigneten Bedingungen. Lentner (2001) beschreibt ihn als die dominierende Art der Almen oberhalb von 1500 m.



Berichte und Veröffentlichung

Zechner L. (2005): Die Brutvogelfauna der Eggeralm. Ergebnisse der Rasterkartierung 2005. Nationalpark Gesäuse GmbH. Weng im Gesäuse, 20 S.

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