News 2018

Zuwachs

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Am 5. Oktober 2018 war es wieder soweit. Die Volksschule Hall und der Nationalpark Gesäuse haben sich zusammengeschlossen. Mit Sang und Tanz feierten alle gemeinsam diesen freudigen Tag. Es ist mittlerweile die 6. Nationalpark Partnerschule (inkl. 2 Partnerkindergärten)  in der Region – das Netzwerk wächst und wächst und wächst!

Klimabündnis-Partner vom Rio Negro zu Besuch im Nationalpark Gesäuse

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Admont, 9. Oktober. Doppelten Grund zum Feiern gab es beim Besuch der Klimabündnis-Partner aus dem Amazonas-Regenwald. Zum einen das 25jährige-Jubiläum der Partnerschaft mit den Klimabündnis-Gemeinden in Österreich und zum anderen die weitere Ausdehnung des Regenwald-Schutzgebietes. Die Stadtgemeinde Trofaiach ist seit 1995 Klimabündnis-Gemeinde und unterstützt seither indigene Völker am Rio Negro bei ihren Bemühungen den Regenwald zu schützen.

Expedition_Heimat#2

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Zwischen 5. und 7. Oktober 2018 luden Tourismusverband und Nationalpark Gesäuse zur zweiten „Expedition_Heimat“ ein. Um was geht es da? Den heimatlichen Identitätsraum des Gesäuses erkunden und Szenarien für dessen Zukunft entwickeln – mit und durch die Menschen vor Ort. Bei drei Wanderungen in den Gemeinden Admont, Landl und St. Gallen kamen die Gedanken ins Fließen.

Naturschutztreffen der Bundesländer

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Im Nationalpark Gesäuse fand von 28.9—30.9.2018 ein Treffen von Vertretern der Naturschutzabteilungen der Länder statt (privates Treffen von gemeinsamen Ländervertretern in verschiedenen Fachbereichen, das seit 22 Jahren jährlich jeweils in einem anderen Bundesland durchgeführt wird). Zehn Teilnehmer von fast allen Bundesländern in Österreich konnten bei strahlendem Wetter die Naturschutzarbeit des Nationalparks Gesäuse näher unter die Lupe nehmen.

Forschungsband "Quellen 2012-2017"

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Seit 2003 werden Quellen im Nationalpark Gesäuse systematisch erforscht. Der Band 15 der Schriften des Nationalparks Gesäuse erschien rechtzeitig zur „Weltwasserwoche“ und präsentiert aktualisierte Ergebnisse der nun schon 15 Jahre anhaltenden Forschungen. Es wurden 66.000 Organismen untersucht, dutzende neue Artnachweise für Österreich erbracht und sogar bisher völlig unbekannte Arten neu beschrieben.

Gesäuse meets Europe

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Kürzlich wurde vom Europäischen Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) der Aufbau einer europäischen Infrastruktur für ökologische Langzeitforschung (eLTER RI), an der sich auch der Nationalpark beteiligen wird,  beschlossen. Für das Gesäuse werden sich dadurch in Zukunft spannende Kooperationen mit anderen europäischen Forschungsstandorten ergeben. Besonders interessant ist die Verbindung aus Umweltmonitoring und Biodiversitätsforschung. Damit sollte die Erforschung komplexer Zusammenhänge, die von globaler Bedeutung sind (z.B. Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur), ein Stück weit erleichtert bzw. effizienter gemacht werden können.

Xeisputz 2018

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Vor ein paar Tagen traf sich eine motivierte Gruppe, bestehend aus Nationalpark Mitarbeiter/-innen, Rangern und Freiwilligen, um das Gesäuse von Müll zu befreien. In nur 4 Stunden wurden von 17 Personen 24 Säcke voll Müll, 2 Autoreifen, mehrere undefinierbare Metallteile und eine halbe Mülltonne aus dem Verkehr gezogen und ordnungsgemäß entsorgt.

Kupferweg eröffnet

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Schon zur Bronzezeit vor 3.500 Jahren wurde in Johnsbach Kupfer abgebaut. Welche Technik damals verwendet wurde und welche Orte vom Bergbau Zeugnis ablegen, das hat Josef Hasitschka untersucht und in einem Buch inkl. Wanderführer zusammengestellt. Was an diesem Weg bemerkenswert ist, kann im Buch nachgelesen werden

Junior Ranger Tage

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3 Tage, 19 Junior Ranger, 1 Höhlenexpedition, 1 Auwalderforschung, 1 Bergbachentdeckung, 1 Tarn- und Täuschungsmanöver – das sind die diesjährigen Junior Ranger Tage in Zahlen und Fakten. Freude, Spaß, neue Freundschaften, Überwindung, Stolz, Neugierde, Motivation, (Wissens-)Hunger, Überraschung, Forschergeist, Anstrengung, Belohnung, Zecken, Naturerlebnis, Aufregung – das sind die Schlagworte, die die diesjährigen Junior Ranger Tage am besten beschreiben.

Luchs Trail – Discovery Tour 2018

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Der Luchs ist ein Sinnbild für die Mystik der Wildnis. Der Luchs Trail folgt den für ihn geschaffenen ökologischen Trittsteinen, die heute – in Österreichs geographischer Mitte, dem Dreiländereck Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich - seinen Lebensraum bilden. Entlang dieser Trittsteine, den Nationalparken Kalkalpen und Gesäuse, dem Naturpark Steirische Eisenwurzen und dem Wildnisgebiet Dürrenstein, ist die Anwesenheit des Luchses spür- aber zuallermeist nicht sichtbar. Der Luchs Trail führt 200 km auf Wanderwegen durch dieses Gebiet und – er wird ab 2019 buchbar sein. Einen Vorgeschmack wird im September eine Explorer Tour geben. Für Teilnehmer der Explorer Tour gibt es Extras, wie zB Handpeilung von Luchsen mit einem Nationalpark Ranger.

Neue Tamarisken für den Nationalpark

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Die 2017 im Nationalpark wiederangesiedelten Deutschen Tamarisken entwickeln sich prächtig! Nun gilt es, den Bestand dieser im Gesäuse ausgestorbenen Art weiter zu vergrößern und die genetische Vielfalt zu erhöhen. Dazu wurden, wie im vergangenen Jahr, auch heuer wieder Samen vom nördlichen Einzugsgebiet der Donau gesammelt. Mitarbeiter des Nationalparks Gesäuse und des Nationalparks Donauauen fuhren deshalb nach Elmen in den Naturpark Tiroler Lech und beernteten die dort noch natürlich vorkommenden Sträucher. Mittlerweile wurden die Samen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zur Anzucht übergeben. Mit etwas Glück kann im nächsten Jahr eine neuerliche Ausbringung an Enns und Johnsbach erfolgen.

Youth at the top 2018

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Heuer fand das 4. Mal die Veranstaltung „Jugend auf dem Gipfel“ statt, und der Nationalpark Gesäuse war wieder mit dabei. Im Waldläufercamp ging es dem Klimawandel an den Kragen. 12 Jugendliche aus der Region setzten sich kreativ mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander und überlegten gemeinsam, wo und wie Energie eingespart werden kann. Ausklingen ließen wir die zwei abenteuerreichen Tage auf der Ennstalerhütte. Fazit der Jugendlichen: „Es war viel zu kurz – nächstes Jahr bitte länger!“

Forschung in den Nationalparks Österreichs

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Nationalparks und andere Schutzgebiete sind weltweit bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften, für ihre spannendes Besucherangebote und ihr Engagement im Bereich des Naturschutzes. Oft wird dabei ganz übersehen, was für einen wichtigen Beitrag die Schutzgebiete für die Forschung leisten. Nationalparks sind bedeutende Impulsgeber für praxisnahe Forschung. 

Ladies Foto-Weekend im Gesäuse

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Zum wiederholten Male fand Anfang Juli das Ladies Foto-Weekend im Nationalpark Gesäuse statt. Fotografin und Workshop-Leiterin Christine Sonvilla hatte sich diesmal was Neues überlegt: Statt wie bisher von Admont aus in die Gesäuse-Umgebung auszuschwärmen, ging es diesmal hoch hinauf.

Krönender Abschluss im Nationalpark Hohe Tauern

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Die beiden 4. Klassen der NMS Admont beenden ihre vierjährige Junior Ranger Ausbildung des Nationalparks Gesäuse mit einer Abschlussfahrt in den Nationalpark Hohe Tauern. Die Begehung des Gletschervorfeldes der Pasterze mit Aussicht auf den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, eine Wanderung ins Innergschlöß und der Besuch im Haus des Wassers standen an diesen drei ereignisreichen Tagen am Programm. Die SchülerInnen der NMS waren sichtlich begeistert und geben dieser Abschlussreise das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

LTER Austria Jahreskonferenz

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Im Nationalpark Gesäuse und in Admont (Hotel Spirodom) fand von 25.6—26.6.2018 die diesjährige LTER Austria Jahreskonferenz (Österreichische Gesellschaft für Ökologische Langzeitforschung) statt. 30 Teilnehmer von fast ebenso vielen Forschungsstandorten in Österreich präsentierten laufende Forschungsprojekte und berieten sich über die Zukunft der Langzeitforschung in Österreich und Europa.

Endemiten-Hotspot Nationalpark Gesäuse

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Das Gesäuse ist der Endemiten-Hotspot Österreichs! Im soeben abgeschlossenen LE-Projekt „Schutzgutinventar Gesäuse“ gelang die Bestätigung, dass in keinem Fleck Österreichs mehr kleinräumig verbreitete und damit weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenarten zu finden sind als in unserem Nationalpark. Für diesen biologischen Befund waren Dutzende Forscher 5 Jahre lang in den Höhen und Höhlen, Wäldern und Wiesen zwischen Admont und Hieflau unterwegs.

1. Nationalpark Partnerkindergarten

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Regelmäßige Aktivitäten mit dem Nationalpark, Mittragen der Nationalparkphilosophie und der Austausch zwischen Rangern und Kindern machen einen Nationalpark Partnerkindergarten aus. Der Haller Kindergarten ist bei unseren zweiwöchentlichen Waldtagen mit voller Freude dabei. Durch die Partnerschaft wollen wir den Kindern weiterhin spannende Naturabenteuer bieten. Das ist mit einem Fest im Weidendom gebührend gefeiert worden.

Wildbienen – wo die Welt noch in Ordnung ist

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Die Masse der Bienen wird – vor allem in der Kulturlandschaft – von der staatenbildenden Honigbiene gestellt. Dabei übersieht man leicht, dass über 113 Wildbienenarten im Nationalpark Gesäuse herumschwirren. Von der bereits im Frühjahr fliegenden Dunklen Lockensandbiene bis zur vom Aussterben bedrohten Geflügelten Kegelbiene überraschten uns so manche Arten bei den insgesamt 10 Jahre andauernden Untersuchungen.

Im Gseis - Ausgabe 30

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Es wird Sommer und die Sommerausgabe unseres Magazins „Im Gseis“ kommt frisch aus der Druckerei. Das Nationalpark Magazins erscheint zweimal jährlich und informiert über die Arbeit im einzigen Nationalpark der Steiermark. Für alle die die Ausgabe 30 schon vorab lesen möchten - die Online-Version gibt es auf unserer Website zum Download!

Fotoausstellung in der Eichelau

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Mit dem Lichtbildgipfel wird Admont Ende April wieder ins Licht der Naturfotografie gestellt. Als erste Aktion ist eine Fotoausstellung in der Eichelau (Nähe Volkshaus und Hotel Spirodom) zu sehen.

Totholzbewohner im Nationalpark Gesäuse

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Nicht nur Borkenkäfer gehören zu den im Holz lebenden (=xylobionten) Käfern. Insgesamt wurden im Nationalpark Gesäuse in einem aktuellen Projekt 180 Käferarten nachgewiesen, die zu den xylobionten Käfern gehören. Von diesen sind 20 auf der Roten Liste der gefährdeten Käfer Österreichs. Vier Arten gelten als Urwaldreliktarten, dazu zählen der Jagdkäfer Peltis grossa, oder auch der Alpenbockkäfer (Foto: Michael Gräf). Diese Arten brauchen viel Alt- und Totholz im Wald. Waldschutzgebiete, wie auch der Nationalpark Gesäuse, sind daher wichtig für deren langfristiges Überleben.

Eschentriebsterben

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In den letzten Jahren ist eine heimische Laubbaumart von enormen Ausfällen betroffen: die Esche. Was gibt es dazu zu sagen, wo steht die Wissenschaft heute, wie sollen sich Grundbesitzer verhalten?

Das 23° Memorial Danilo Re im Nationalpark Berchtesgaden

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Vom 25. bis 28. Jänner 2018 wurde im Nationalpark Berchtesgaden in den bayerischen Alpen die 23. internationale Ranger-Olympiade – das „Memorial Danilo Re 23°“ ausgetragen. Im Gedenken an einen italienischen Nationalpark-Mitarbeiter wird dieses alpenweite Treffen jährlich in unterschiedlichen Schutzgebieten abgehalten und bietet neben fachlichen Vorträgen und einem gesellschaftlichen Austausch der Ranger und SchutzgebietsmitarbeiterInnen auch einen freundschaftlichen sportlichen Wettkampf.

Einfach richtig Winter

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In den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse ist der Winter noch so, wie man sich das vorstellt - mit Schnee und Kälte. Vieles kann erlebt werden: Die Rotwildfütterung im Bodinggraben in den Kalkalpen oder Schneeschuhwanderungen die Suche nach Tierspuren im Winterwald...

Jugendbeirat kauft Fotofallen

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Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit aktiv. Fotofallen sind heute eine gängige Methode, um seltenen Arten, wie dem Luchs, auf die Spur zu kommen. Die Kameras nehmen spannende Momente im Leben unserer Wildtiere auf und so begann der GRAWE sidebyside-Jugenbeirat des Nationalpark Gesäuse sich Ende 2017 mit dem Thema zu beschäftigen.

Fit für den Winter

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Die Ranger und Organe des Nationalparks Gesäuse sind auch im Winter im Gelände unterwegs. Ein solides Wissen über die Gefahren im Winter und das richtige Handeln im Ernstfall sind Grundvoraussetzung für den Dienst. Um das Wissen regelmäßig aufzufrischen gibt es daher einen jährlichen Lawinenkurs für Nationalpark Mitarbeiter, Ranger und Organe.

eco.mont Issue 10/1

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Die neue Ausgabe des “Journal of protected mountain areas research and management” ist erschienen. Hinter eco.mont steht das Netzwerk alpiner Schutzgebiete (ALPARC), das „International Scientific Committee on Research in the Alps“ (ISCAR), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Universität Innsbruck.

1.234 Schmetterlinge

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Nach 12 Jahren intensiver Arbeit hat Heinz Habeler 1.234 Schmetterlings-Arten im Gesäuse gefunden. Sein Buch dazu ist am Nationalfeiertag in unserer wissenschaftlichen Schriftenreihe erschienen. Der wohl bekannteste Schmetterlingskundler der Steiermark hat im Gesäuse mehr Nachfalter-Arten gefunden als je jemand zuvor!

Wertgutscheine des Nationalpark Gesäuse

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Der nächste Geburtstag kommt bestimmt und als passendes Geschenk bietet sich ein Wertgutschein für eine Nationalparkveranstaltung oder etwas aus dem Shop im Infobüro an - der Wert ist frei wählbar!