Lebensräume

2012 - Situation der natürlichen Walderneuerung auf Lichtungsfluren und in Umwandlungsbeständen (Nationalpark Gesäuse: Gstatterbodener Kessel, im Rohr)

Die Arbeit beschäftigt sich mit den vegetationsökologischen Verhältnissen und Entwicklungen von Lichtungs- und Waldumwandlungsflächen.Die in dieser Arbeit untersuchten Gebiete unterlagen in den vergangenen Jahrhunderten besonders intensiver Nutzung. Es sollen Erkenntnisse über die vegetations- und verjüngungsökologischen Verhältnisse von Lichtungsflächen gewonnen werden. Desweiteren sind im vorliegenden Bericht zwei Fichtenbestände nach Umwandlungsmaßnahmen dokumentiert.

2012 - Naturschutzfachliche Evaluierung der Almbewirtschaftung im Nationalpark Gesäuse, Teil 4: Maßnahmen-Monitoring Sulzkaralm 2010

Auf der Sulzkaralm wurden Bewertung  anhand der Indikatorgruppen Zikaden, Wanzen und Heuschrecken durchgeführt.Im Rahmen eines Forschungsschwerpunkts wird seit einem Jahrzehnt der naturschutzfachliche Wert ausgewählter Flächen diverser Almen dokumentiert und die Auswirkungen der Bewirtschaftung(-sintensität) beschrieben, um einerseits Grundlagen für ein naturschutzkonformes Flächenmanagement zu schaffen und andererseits umgesetzte Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.

2012 - Managementplan Witterschutt und Geschiebe

Witterschutt - ein wertvoller Lebensraum aber auch Bedrohung für Infrastrukturen.Das Ennstal zwischen Gesäuseeingang und Hieflau, sowie die Zwischenmäuerstrecke nach Johnsbach sind seit jeher in sehr hohem Ausmaß den Naturgewalten ausgesetzt. Neben den winterlichen Lawinen sind das vor allem die Massenbewegungen in Form von Steinschlag, Felsstürzen, Schuttströmen, Muren und Wildbachgeschiebe.

2011 - Vegetation und Verjüngung nach Störungsereignissen (Windwurf, Borkenkäferbefall) in Fichten-Altersklassenbeständen im Nationalpark Gesäuse

Fichtenaltersklassenbestände sind besonders sensibel gegenüber Borkenbefall.In der vorliegenden Arbeit werden eine Windwurffläche sowie zwei Borkenkäfernester hinsichtlich ihrer Vegetationsverhältnisse und ihrer Ansätze zur Walderneuerung untersucht. Damit soll der Beginn einer fortlaufenden Beobachtung der Flächen gesetzt werden. Eine Zunahme an Erkenntnissen über die Gesetzmäßigkeiten einer natürlicher Waldregeneration nach dem Zusammenbruch von Fichtenbeständen stellt eine wesentliche Voraussetzung für ein gelungenes zukünftiges Naturraummanagement dar.

2011 - Monitoring Johnsbach, Teilbericht Vegetationsmonitoring

Entlang des Johnsbaches findet man Lebensräume mit besonderem Schutzstatus.Das Johnsbachtal wird durch zahlreiche von der Bachdynamik abhängige FFH-Lebensraumtypen geprägt. Die negative Tendenz in der Entwicklung dieser Habitattypen einzubremsen und im Gegenteil eine weitere Etablierung von dynamischen Flächen einzuleiten, war Ziel des LIFE-Projektes. Ob diese Ziel erreicht wurde, soll dieser Bericht beurteilen.

2011 - Monitoring Enns/Paltenspitz/Lettmairau, Vegetation – Amphibien – Libellen.

Tümpel am Paltenspitz. Veränderungen der Vegetation und der Arten an Amphibien und Libellen durch die LIFE-Maßnahmen wurden auch hier untersucht.Im Rahmen dieses Berichtes werden die LIFE-Maßnahmen in erster Linie aufgrund der Veränderungen in der Vegetationszusammensetzung im Bereich Enns/Paltenspitz/Lettmairau beurteilt. Eine flächendeckende Auswertung hinsichtlich der Verteilung der FFH-Lebensraumtypen liefert die Biotopkartierung aus dem Jahr 2006. Zusätzlich werden die Wälder über die Auswertung der Waldinventurdaten und die Standortserhebung im Nationalpark beurteilt.

2011 - LIFE Gesäuse. Final Report

Der Bericht beschreibt die Maßnahmen und deren Umsetzung des LIFE Projekts Dieser Bericht handelt vom LIFE-Projekt im Nationalpark Gesäuse aus dem Jahr 2011, welches Habitate entlang der Enns (hier war auch das Gebiet AT2205000 einbezogen) und des Johnsbaches, aber auch das Großhabitat Wald und die Lebensraume bestimmter Zielarten schuf und verbesserte.

2011 - Erstellung eines Kartierungsschlüssels für waldfreie Vegetation im Natura 2000 Gebiet Ennstaler Alpen und Nationalpark Gesäuse sowie Durchführung einer Probekartierung im Sommer 2010

Ein Kartierungsschlüssel für alpine Vegetation dient als Grundlage für die Kartierung im Natura 2000 Gebiet.Diese Arbeit zielt darauf ab, einen Kartierschlüssel für die waldfreie Vegetation im Natura-2000-Gebiet Ennstaler Alpen und Nationalpark Gesäuse zu erstellen. 2010 wurde in einem Folgeprojekt zuerst eine Kartiergrundlage für die nicht bewaldeten Flächen erstellt und diese hernach in einer Probekartierung getestet. Mit dieser Testkartierung sollte auch der zu erwartende Aufwand für eine flächendeckende terrestrische Kartierung besser abschätzbar werden.